Handball-Landesligist GSG Duisburg schafft endlich wieder einen Sieg

Handball : GSG Duisburg stoppt ihre lange Negativserie

Der Landesligist setzt sich nach acht Niederlagen in Folge mit 26:23 gegen den TB Oberhausen durch. VfB Homberg II überrascht beim 34:30 gegen den bisherigen Tabellenzweiten. Niederlagen für Schlusslicht TV Aldenrade und den HC Wölfe Nordrhein II.

Zwei Siege, zwei Niederlagen – das war die Bilanz der Duisburger Handball-Landesligisten am Wochenende. Die GSG Duisburg gewann das Heimspiel gegen den TB Oberhausen mit 26:23 (9:12). „Wir können doch gewinnen“, lautete das erfreute Fazit von GSG-Trainer Sascha Baran nach dem ersten Sieg seit dem zweiten Spieltag. Dabei waren die Großenbaumer erneut mit einer arg dezimierten Mannschaft angetreten. Doch sie erwischten in der Begegnung einen guten Start und hatten vor allem einen starken Abwehrverbund zu bieten.

Allerdings biss sich der Gastgeber im ersten Durchgang noch die Zähne am TBO-Torwart aus. Zudem wurde der Start in die zweite Halbzeit verschlafen, weshalb die GSG mit sechs Treffern in Rückstand geriet. Doch dann begann die Mannschaft, sich dagegen zu stemmen, die neunte Niederlage in Folge zu kassieren. Zum Matchwinner wurde Torhüter Markus Nieradzik. „Meine Jungs haben Kampf und eine tolle Einstellung gezeigt“, sagte Sascha Baran, dessen Team sich auf den drittletzten Platz verbesserte.

GSG: Binkowski (5), Köhler, Schmidt, Greifenberg (je 4), Münstermann (3/2), Cornelius, Schäfer (je 3).

Der VfB Homberg II gewann das Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenzweiten DJK Styrum 06 überraschend mit 34:30 (17:15). Die Gäste aus Mülheim waren der erwartet starke Gegner, der einen guten Ball spielte. Zusammengenommen zeigten beide Teams ein Duell auf richtig hohem Landesliga-Niveau. Doch der VfB Homberg II präsentierten sich einen Tacken besser, was auch – aber nicht nur – an Tobi Reich, Marcel Reimann, Sven Wistuba sowie Julian Seemann im Tor lag. Insgesamt zeigte der Tabellensiebte eine geschlossene Mannschaftsleistung. „Meine Jungs haben wenig Fehler gemacht. Außerdem haben wir als Trainer-Team schon eine gute taktische Variante gewählt und auch im Spielverlauf stets die richtige Antwort in Form von Umstellungen gefunden“, stellte der Homberger Coach Sascha Thomas hochzufrieden fest.

VfB II: Reich (16/5), Weinand (5), Wibbeke (4), Murmann, Gatza, Thiel (je 2), Reimann, Dürdoth, Butry (je 1).

Eigentlich hatte man beim TV Aldenrade gedacht, dass es nicht mehr schlechter laufen kann. Doch am Wochenende wurde die Walsumer beim 15:36 (8:15) beim TV Borken eines Besseren belehrt. Bereits nach drei Minuten lag der TVA mit sieben Toren zurück. Ein Rückstand, dem das Team konstant hinterherlief. „Auch nach der Pause haben die Jungs nicht die nötige Schippe draufgelegt, sondern erneut fünf Gegentreffer in Serie ohne eigenen Torerfolg bekommen. An den hängenden Köpfen und Schultern konnte leider auch Trainer Jörg Schnier nichts ändern“, sagte TVA-Männerwart Oliver Kratky. Er hofft aber auch, dass es dem Tabellenletzten zeitnah gelingt, die hohe Fehlerquote zu reduzieren und endlich wieder zu punkten.

TVA: Brock (4), von Kuczkowski, Metzner (je 3), Strehl (2), Schulz, Matic, Höhne (je 1).

Die Aufholjagd des HC Wölfe Nordrhein II wurde nicht belohnt. Der Tabellenzehnte verlor beim SC Bottrop knapp mit 28:29 (10:16). Dabei wäre ein Unentschieden unter dem Strich nicht unverdient gewesen. „In den letzten Sekunden haben die Absprachen leider nicht funktioniert. Dadurch ist der Ball statt zum Kreisläufer direkt durch den Kreis gegangen. Sehr schade, aber das passiert leider auch mal“, sagte Wölfe-Trainerin Carmen Feldmann, die einem verlorenen Punkt nachtrauerte. Allerdings zeigte ihr Team in der ersten Hälfte auch keine gute Leistung. Erst als Bottrop in der zweiten Halbzeit mit acht Toren vorne lag, starteten die Wölfe durch. Am Ende fehlte dann aber das nötige Glück zum Unentschieden.

Wölfe II: Kirschbaum (7), Schwabe (6), Fenzel (5/3), Bartesch (3), Adrian (3/2), Kolski, Kaiser, Hamawandi, Brakelmann (je 1).

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