Handball-Landesliga: 23:18-Erfolg für GSG Duisburg beim TV Aldenrade

Handball : GSG Duisburg jubelt über Derby-Sieg

Der Landesligist setzt sich mit 23:18 beim TV Aldenrade durch. Der VfB Homberg II gewinnt bei der SV 08/29 Friedrichsfeld. Der HC Wölfe Nordrhein II muss sich im Heimspiel gegen den HV TV Rhede mit 26:30 geschlagen geben.

Die GSG Duisburg entschied das Derby in der Handball-Landesliga beim TV Aldenrade mit 23:18 (12:10) für sich. Beide Teams zeigten kein schönes Spiel. „Vielleicht haben wir den Sieg ein kleines bisschen mehr gewollt. Auf jeden Fall hat es gut getan, dass ich im Vergleich zur Vorwoche mit Greifenberg, Neuburg und Schäfer gleich drei wichtige Abwehrkräfte wieder einsetzen konnte“, sagte GSG-Trainer Sascha Baran. Beim TVA war dagegen von Freude nichts zu spüren. „Wir stecken mit nur sechs Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz fest. Ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wäre optimal gewesen“, so TVA-Coach Jörg Schnier.

Sein Team präsentierte sich ohne Körperspannung, sodass der Gastgeber früh mit 1:5 zurücklag. Schnier nahm früh die erste Auszeit, doch auch da konnte er nur einen Teil seiner Akteure aufwecken. Die GSG hatte dagegen wenig Probleme, gegen die schwachen Außendeckungsspieler des TVA zu bestehen. Einzig der Walsumer Torwart konnte sein Team im Spiel halten. In der zweiten Hälfte konnte sich dann der Keeper der Gäste mehrfach auszeichnen.

Der VfB Homberg II setzte sich mit 31:28 (14:13) bei der SV 08/29 Friedrichsfeld durch. Zwar zeigten die Gäste kein schönes Spiel, aber am Ende stand dennoch ein verdienter Erfolg zu Buche. „28 Gegentore sind eindeutig zu viel. Da hätte die Abwehr nicht nur besser stehen können, sondern sogar müssen. Aber es gab ein paar Spieler, die unter ihren Möglichkeiten geblieben sind“, sagte VfB-Trainer Sascha Thomas. Traditionell tat sich der Homberger Nachwuchs schwer in Friedrichsfeld. „Dort wird’s immer eng. Wir kommen mit dem robusten Spielstil nicht so richtig zurecht“, so Thomas.

Der HC Wölfe Nordrhein II verlor sein Heimspiel gegen den HV TV Rhede mit 26:30 (16:16). Erneut kamen die Wölfe nicht gut in die Partie, obwohl das Ziel gegen die spielstarke Mannschaft aus Rhede lautete, die positiven Aspekte aus der Vorwoche zu übernehmen und das Duell lange offen zu halten. Nach einer taktischen Umstellung wurde das Spiel besser, sodass aus einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand bis zur Pause ein 16:16 wurde. „Nach dem Seitenwechsel haben wir es leider verpasst, in Führung zu gehen, sodass sich Rhede wieder absetzen konnte. Wir konnten zwar in Schlagdistanz bleiben, aber das hat nicht gereicht“, sagte Wölfe-Trainerin Carmen Feldmann. Dennoch war sie zufrieden: „Meine junge Mannschaft hat richtig gut gekämpft. Tolis Schoof und Max Kraas haben sich definitiv ein Sonderlob verdient.“