Handball: Keine Stammplatz-Garantien beim HC Wölfe Nordrhein

Handball : Eine Stammplatz-Garantie gibt es bei den Wölfen nicht

Der Handball-Regionalligist lässt beim 27:27 im Testspiel gegen den SV Neukirchen viele gute Chancen aus. Trainer Alexander Tesch sieht aber auch viele positive Dinge.

Alexander Tesch ärgerte sich erst, wenig später war der Trainer des Handball-Regionalligisten HC Wölfe Nordrhein aber schon milde gestimmt. Die Rheinhauser trennten sich am Mittwochabend in einem Vorbereitungsspiel vom Oberligisten SV Neukirchen mit 27:27 (14:10). „Wir hatten 22 Fehlwürfe. Das ist ärgerlich. Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, sagte der Coach nach der Begegnung, in der Neukirchen in der letzten Sekunde per Siebenmeter ausgleichen konnte.

Aber Tesch sah auch viele positive Dinge. Die Mannschaft macht in der Vorbereitung weitere Fortschritte. Das gilt auch für die Torhüter Sebastian Brysch und Björn Otterbach. „Mit beiden Torhütern war ich zuletzt noch nicht zufrieden gewesen, jetzt stimmte die Leistung“, so Tesch. Seit mehreren Jahren ist der Platz zwischen den Pfosten wieder hart umkämpft. Tesch: „Es gibt keine feste Nummer eins.“ Im Mittelblock nimmt Kevin Kirchner eine neue Rolle ein. Auch hier sieht Tesch Fortschritte.

Ohnehin gibt es auf allen Positionen keine Stammplatzgarantien. Der Kader der Rheinhauser ist im Vergleich zur vergangenen Saison  breiter geworden, dem Trainer stehen mehr Alternativen zur Verfügung.

Das nächste Testspiel steht für die Mannschaft am Samstag um 16 Uhr beim Verbandsligisten OSC Dortmund auf den Programm.

Heute wechseln die Rheinhauser kurzzeitig die Sportart. Sie spielen in Dinslaken Tennis. „Das ist ein gutes Training für die Beinmuskulatur“, sagt Alexander Tesch. Gesellig wird’s auch, nach der Tenniseinheit essen die Handballer noch gemeinsam. Kevin Kirchners Mutter betreibt im Vereinsheim des VfB Lohberg die Gastronomie und serviert den Wölfen eine Mahlzeit.

(D.R.)
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