Handball: HSG Duisburg verliert in der Relegation gegen Hülser SV

Handball : GSG Duisburg verliert auch das Rückspiel gegen den Hülser SV

Der Landesligist unterliegt mit 28:31 und spielt nun in der zweiten Relegationsrunde gegen den Sieger des Duells TV Ratingen II gegen Wuppertaler SV. Den Klassenerhalt kann die GSG allerdings nur noch schaffen, wenn der MTV Dinslaken in die Dritte Liga aufsteigt.

Auch der zweite Versuch ging in die Hose. Die GSG Duisburg muss nach der 28:31 (10:16)-Niederlage im Rückspiel beim Hülser Sportverein weiter massiv um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga bangen. Die nächste Chance, doch noch in der Liga zu bleiben, besteht, wenn es gegen den Verlierer der Partie zwischen dem TV Ratingen II und dem Wuppertaler SV geht. Allerdings ist der Klassenerhalt jetzt nur noch möglich, wenn Regionalliga-Meister MTV Rheinwacht Dinslaken auch den Aufstieg in die Dritte Liga schafft.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich in Hüls präsentiert hat. Trotz der deutlichen Niederlage im Hinspiel da hinzufahren und 60 Minuten lang nicht aufzugeben, ist schon eine tolle Leistung“, sagte GSG-Trainer Sascha Baran. Die Begegnung in eigener Halle gegen Hüls hatte sein Team mit 20:28 verloren.

Der Hülser SV konnte wieder mit einem breit aufgestellten Kader an den Start gehen. Dem waren die Großenbaumer nicht gewachsen. Die erste Halbzeit verschliefen sie komplett. Trotzdem gaben die Gäste nicht auf, sondern kämpften sich immer wieder zurück in die Partie. So konnte in der 55. Minute noch einmal der Ausgleich erzielt werden – nach zwischenzeitlichem Rückstand von sechs Toren. Die GSG probierte alles, spielte teilweise mit offenem Visier. Aber es reichte nicht.

„Jetzt mache ich, was ich sonst nie mache: Ich bemängele die Schiedsrichter-Leistung. Das war in nahezu jeder kniffligen Situation fragwürdig. Umso bitterer ist dann, wenn die Unparteiischen nach dem Spiel die halbe gegnerische Mannschaft umarmen“, sagte Sascha Baran, auch wenn ihm bewusst war, dass die Heimniederlage am Sonntag bereits den Ausschlag gegeben hatte.

Die GSG muss jetzt dem MTV Dinslaken die Daumen drücken, der am Samstag das Rückspiel der ersten Relegationsrunde beim TV Plochingen bestreitet. Im Hinspiel erreichte der MTV in eigener Halle ein 28:28.

GSG: Köhler (4/3), Münstermann (4/2), Binkowski, Kürvers, Schmidt (je 3), Stratemeier, Weiland, Korn, Dietrich, Greifenberg (je 2), Drymalla (1).

(Snö)
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