Handball: Helmut Menzel übernimmt HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen

Handball : Helmut Menzel ist neuer Coach der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen

Der Verbandsligist kann schnell einen Nachfolger für Peter Wiedermann, der am Montag hingeworfen hat, präsentieren. Der neue Coach sollte den Job auf der HSG-Bank eigentlich erst zur neuen Saison übernehmen.

Gerade erst hat Peter Wiedemann seinen Posten als Trainer beim Handball-Verbandsligisten HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen zur Verfügung gestellt, da konnten die Linksrheinischen schon ihren neuen Coach präsentieren. Statt erst zur neuen Saison übernimmt Helmut Menzel mit sofortiger Wirkung den Platz auf der Bank.

„Das ging jetzt schneller als gedacht und geplant, aber ich habe Zeit und freue mich auf die neue Aufgabe“, sagt der neue Übungsleiter, der in Duisburg vor allem als Trainer der GSG-Frauen bekannt ist. Zuletzt betreute er die Regionalliga-Männer der HSG Siebengebirge, bei denen er im Oktober aber seinen Posten aufgab.

Helmut Menzel betritt bei der HSG Neuland. „Ich komme aus Langenfeld und kenne natürlich weder den Verein noch die Mannschaft, die Liga oder die Gegner. Und die HSG-Spieler, die ich kenne, kann ich an einer Hand abzählen. Die Situation ist für mich auch ganz neu – ich habe noch nie irgendwo während der Saison als Trainer angefangen“, sagt der Coach, der für das Heimspiel gegen die Turnerschaft St. Tönis (Sonntag, 18 Uhr, AEG) keine Wunderdinge von seinem neuen Team erwartet. Schließlich kann er bei seiner ersten Trainingseinheit am heutigen Donnerstag nur an ein paar winzigen Stellschrauben drehen.

Sein Fokus liegt aber sowieso darauf, zunächst einmal die Mannschaft kennenzulernen und die vergangenen Wochen aus den Köpfen zu bekommen, damit sich seine Jungs am Sonntag als Einheit präsentieren. „Ich habe schon das Gefühl, dass das Team gewillt ist, die beste Leistung zu zeigen und dass auch das nötige Potential da ist. Ich gehe auf jeden Fall vollkommen unvoreingenommen an die Aufgabe heran und werden auch meinen Spielern sagen, dass bei mir alle bei Null anfangen“, so Menzel, der seine eigene aktive Laufbahn vor fünf Jahren beendet hat.

(SNö)
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