Handball: Frauen-Oberligist TV Aldenrade erreicht nur ein 25:25

Handball : TV Aldenrade hakt den Aufstieg ab

Ärgerlich: Beim 25:25 beim TV Beyeröhde II wurde ein Tor des TVA nicht im Spielbericht vermerkt. Die Mannschaft liegt in der Frauen-Oberliga jetzt zwei Spieltage vor Schluss drei Punkte hinter Spitzenreiter HSG Adler Haan zurück.

Aus der Traum. Nach dem 25:25 (11:14) beim TV Beyeröhde II hakt der TV Aldenrade den Aufstieg in der Handball-Oberliga der Frauen endgültig ab. Er hat zwei Spieltage vor Schluss als Tabellendritter jetzt drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter HSG Adler Haan.

Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn es diesen einen unachtsamen Moment nicht gegeben hätte. „Ein Treffer für uns wurde nicht im Spielbericht vermerkt. Das 13. Tor haben wir somit eigentlich zweimal geworfen“, sagte Trainer Jörg Freund, der niemandem die Schuld für das Missgeschick geben wollte. „Es ist passiert, das müssen wir so hinnehmen. Damit ist die Saison gelaufen.“ Zum allem Unglück verletzte sich Daniela Getz kurz nach dem Seitenwechsel schwer am Fuß.

TVA: Strunz (9/2), Kaiser (7), Gensch (3), Ludwig (2/2), Ahlendorf, Hüsken (je 2).

Oberliga-Schlusslicht VfL Rheinhausen zog sich beim 17:29 (9:16) beim neuen Tabellenzweiten TV Witzhelden achtbar aus der Affäre. „Wir können zufrieden sein, das war ein sehr anständiger Auftritt von uns“, sagte Trainerin Michaela Mayboom, die vor allem eine sehr gute Anfangsphase sah. „Beim Stand von 6:8 vergeben wir drei, vier Tempogegenstöße, da hätten wir auch in Führung gehen können.“

VfL: Bing (11/3), Büttner (2), Henke, Löbau, Ludwig, Pelzer.

Verbandsliga-Meister Eintracht Duisburg setzte sich beim TSV Kaldenkirchen klar mit 32:22 (15:10) durch. Trainer Janosch Greinert war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Das waren 60 Minuten Tempohandball. Ich habe nichts zu meckern.“ Ärgerlich: In der zweiten Halbzeit schied Chantal Bauerfeld verletzt aus.

Eintracht: Schild (7), Boy (6/1), Upietz (6), Brock (4/1), Schreiner (4), Arend (3), Bauerfeld, Höfer.

Für den VfB Homberg könnte es in der Verbandsliga nach dem 22:26 (11:17) bei der SG Überruhr SG Überruhr III angesichts des schweren Restprogramms noch einmal brenzlig werden im Rennen um den Klassenerhalt. In Essen kam der VfB in Hälfte zwei bis auf ein Tor (21:22, 53.) heran, mehr war nicht drin.

VfB: Schramm (8/5), Pusch (8), Petrausch (2), Höhfeld, Holzhauer, Müller, Simic.

(Ott)
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