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Handball: Handball: Alle Duisburger siegen - nur Wölfe nicht

Handball : Handball: Alle Duisburger siegen - nur Wölfe nicht

Homberg, Aldenrade und Greifenberg gewinnen deutlich. Nur den Wölfen geht die Luft am Ende der Saison aus.

Für die vier Duisburger Handball-Landesligisten geht es im Saisonendspurt höchstens noch um die goldene Ananas - umso erfreulicher, dass drei von vieren ihre Duelle ziemlich deutlich gewinnen konnten.

VfB Homberg II - SV 08/29 Friedrichsfeld 33:20 (16:11). VfB: Dürdoth (9), Murmann (5), Kott (4), Aladag, Flintrop, Krämer (je 3), Weinand (2), Schulz, Srsa, Krützberg (je 1). "So einen deutlichen Erfolg habe ich vor der Partie nicht erwartet. Aber ich freue mich sehr, dass unsere Spielzüge inzwischen auch funktionieren, wenn die komplette erste Sieben auf der Bank sitzt und stattdessen Jungs aus der zweiten Reihe oder sogar aus der dritten Mannschaft zum Einsatz kommen", sagt der zufriedene VfB-Coach Sascha Thomas. Schließlich können er und seine Mannschaft nun richtig entspannt in die letzten beiden Partien gehen. "

TV Aldenrade - Haldern/Mehrh./Isselb. 42:28 (18:13). TVA: Sondram (11), Metzner (10), Fischer (5), Strehl (4), Oestermann, Schützelhofer (je 3), Brock, Roskosch (je 2), Schulz, Kratky (je 1). Am Ende fiel das Ergebnis überraschend deutlich aus. Dem ging aber ein extrem zähes Spiel voraus. "Unsere Abwehr hat immer wieder Lücken aufgewiesen", ärgerte sich TVA-Spieler Oliver Kratky über die unnötig schwache Defensive gegen den Tabellenvorletzten, der noch um den Klassenerhalt kämpft.

TV Jahn Hiesfeld II - GSG Duisburg 26:34 (10:16). GSG: Greifenberg (8), Schweers, Kürvers (je 6), Büttner (5), Weiland (4), Cornelius, Höpfner (je 2), Defke (1). Stark ersatzgeschwächt ging es für die GSG zum punktlosen Tabellenletzten. Dennoch waren die Gäste 60 Minuten lang die bessere Mannschaft und somit am Ende auch der verdiente Sieger. "Man muss der sehr jungen Truppe der Hiesfelder aber attestieren, dass sie sich nie aufgeben und auch trotz der null Punkte bisher willig Handball spielen", hatte GSG-Trainer Sascha Baran durchaus Respekt für den Gegner übrig - zumal seine Mannschaft sich diverse Unkonzentriertheiten im Abschluss leistete, wodurch der Sieg nicht ganz so hoch ausfiel wie es möglich gewesen wäre. "Nach der Pause war es alles in allem in Ordnung", zog der Coach insgesamt ein positives Fazit.

HC TV Rhede - HC Wölfe Nordrhein II 35:23 (18:10). Wölfe: Sinnwell (8/2), Werner (8), Krölls (2/1), Fenzel, Kusch (je 2), Heiermann (1). Erneut musste auch der Wölfe-Nachwuchs mit knapper Besetzung antreten. "Das Spiel wurde teilweise nickelig geführt. Es konnte sich aber zunächst kein Team entscheidend absetzen. Erst ab der 15. Minute ist die Partie zu unseren Ungunsten gekippt, sodass wir immer deutlicher in Rückstand geraten sind", so Wölfe-Coach Klaus Sinnwell.

(RP)