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Lokalsport: Hamoris Hose musste dran glauben

Lokalsport : Hamoris Hose musste dran glauben

Duisburger Quintett gewinnt bei der Masters-WM in Kazan die Goldmedaille.

Die Edelmetallsammlung von Norbert Bande, Hansi Brückner, Heiner Halfmann, Karl-Heinz Scholten und Norbert Schüppler ist um eine weitere Medaille größer geworden. Bei den Masters-Weltmeisterschaften im russischen Kazan holte das Quintett vom ASC Duisburg erneut Gold.

Mit ihren Team des Düsseldorfer SC gelang es den Wasserballern, ihren im Vorjahr in Montreal errungenen Titel in der Altersklasse Ü 60 zu verteidigen. Der Titelverteidiger startete mit einem ungefährdeten 12:6-Erfolg gegen Italien, feierte dann ein 7:5 gegen den SV Cannstatt, entschied auch den erwarteten Härtetest gegen Gastgeber Russland mit 7:4 für sich und stand somit bereits als Gruppensieger fest. In der abschließenden Vorrundenbegegnung ging es gegen Estland. Da der Gegner jedoch nicht mehr genug Spieler zur Verfügung hatte, wurde die Partie mit 5:0 für Bande, Brückner & Co. gewertet.

Stattdessen trafen sich die Deutschen und Esten zu einem Freundschaftsspiel, bei dem der Gegner seine Mannschaft mit zwei Spielerinnen einer jungen italienischen Frauen-Wasserballmannschaft auffüllte. Die Damen gingen nicht zimperlich zur Sache und rissen den deutschen Herren im wahrsten Sinne des Wortes die spärliche Kleidung vom Leib. So musste die Badehose des dem Düsseldorfer Centers Miklos Hamori dran glauben. Der Sieg ging mit 11:4 an den ASCD.

Im Halbfinale war Cannstatt beim 9:5 erneut chancenlos, sodass es im Finale noch einmal zum Duell mit den Gastgebern aus Kazan kam. Erneut behielten die Duisburger die Oberhand und holten sich mit einem souveränen 5:2-Erfolg den fünften Titel.

(RP)