Hamborn 07 könnte wieder auf Platz eins klettern

Fußball : Hamborn 07 will zurück an die Spitze

Der Bezirksligist spielt in Friedrichsfeld. Meiderich 06/95 könnte ans rettende Ufer springen.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze der Gruppe 4 der Fußball-Bezirksliga geht morgen in die nächste Runde. Die Kicker von Blau-Weiß Dingden empfangen den Fünften Fortuna Bottrop, der punktgleiche Verfolger Hamborn 07 muss zum Sechsten aus Friedrichsfeld.

SV 08/29 Friedrichsfeld – Hamborn 07. Die Tabelle im Internetportal des DFB, „fussball.de“, sieht BW Dingden mit einem Tor mehr vor 07 an der Spitze – die im Fußballportal „Fupa“ jedoch mit neun Toren hinter den Löwen. Grund ist, dass bei Fupa das Abbruchspiel der Dingdener vom 12. Dezember gegen RWS Lohberg mit 2:0 und nicht wie bei „fussball.de“ mit dem Stand von 12:0 gewertet ist. „Die offizielle Tabelle steht bei fussball.de, daran orientiere ich mich“, sagt Michael Pomp. „Es wäre schon gut, wenn wir mal noch einen Punkt vorlegen würden“, sagt der Coach. Dafür will 07 morgen den nächsten Schritt machen.

VfB Homberg II – Viktoria Buchholz. Nur ein Zähler sprang aus den letzten vier Partien für die VfB-Reserve heraus, dennoch können die Homberger die Viktoria mit einem Sieg von Platz drei verdrängen. „Wir haben dreimal in Folge verloren, aber das spiegelt nicht die Leistung wider, die wir in dieser Saison gezeigt haben“, sagt Sunay Acar, der morgen ein „Duell auf Augenhöhe“ erwartet. Der 4:1-Sieg der Viktoria im Hinspiel fiel in Acars Augen zu deutlich aus – Maik Sauer hingegen erinnert sich gern zurück. „Da haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht. Das gilt es jetzt zu bestätigen“, sagt der Viktoria-Coach.

Arminia Lirich – DJK Vierlinden. Nach zwei Siegen in Folge gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte hat sich die DJK auf neun Punkte vom ersten direkten Abstiegsplatz abgesetzt – nun gilt es für die Elf von Almir Duric, mit dem dritten Streich im direkten Duell beim 14. das Polster noch dicker machen. „Das sind die schwierigsten Spiele“, sagt der Coach. „Der Druck liegt bei Lirich, sie müssen was tun.“

Blau-Weiß Oberhausen – Meiderich 06/95. Das Hinspiel, das 06 mit 2:1 gewann, war noch ein Kellerduell. Inzwischen steht BWO mit neun Zählern mehr als Meiderich auf Rang zehn – und auch 06 kann mit einem erneuten Sieg den Sprung ans rettende Ufer landen. „Im Hinspiel waren viele Oberhausener noch nicht fit, das wird jetzt ein ganz anderes Kaliber“, sagt Trainer Thomas Heck. Den Kopf ziehen seine Jungs aber auch nicht ein: „Wir haben bereits bewiesen, dass wir auch gegen starke Teams gewinnen können.“

(sven)
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