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Wasserball: "Haben es leider wieder spannender gemacht"

Wasserball : "Haben es leider wieder spannender gemacht"

Den Schwung der zwei Auswärtssiege in Aachen und Siegen konnte der NRW-Ligist VfB Homberg nicht mit an den heimischen Rheindeich nehmen können. Das "Sechs-Punkte-Spiel" gegen den Abstiegskonkurrenten SV Schermbeck haben die Homberger mit 1:2 (1:0) verloren.

"Wir haben es mit dieser Niederlage leider wieder etwas spannender gemacht. Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir nach den beiden Auswärtssiegen wieder einen Rückschlag einstecken müssen", resümierte VfB-Abteilungsleiter Wolfgang Graf, der bis zur Halbzeitpause noch bestens gelaunt war. Die Homberger erwischten den besseren Start und Almir Sogolj konnte die Elf von Trainer Günter Abel nach 18 Minuten in Führung bringen. Die Erfolgsserie schien weiterzugehen, Doch im Anschluss verpassten es Dominik Milaszewski und Tobias Schiek auf 2:0 zu erhöhen.

Und dies sollte sich in der zweiten Halbzeit rächen. Nachdem auch Sogolj und Sturmkollege Houcine Bougjdi das Tor verfehlten, machte es Marek Klimczok (57.) auf der anderen Seite besser und erzielte den verdienten 1:1-Ausgleich. Nun legten sich die Schermbecker mächtig ins Zeug und wiesen das nötige Quäntchen mehr an Zielstrebigkeit auf als die Homberger. In der 77. Minute besiegelte Klimczok mit seinem zweiten Treffer die VfB-Niederlage.

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"Wir haben einen Big Point vergeben. Wir hätten unsere Ausgangslage gegenüber Erkenschwick und Schermbeck sehr verbessern können. Nun haben wir einen Konkurrenten wieder ins Leben zurückgeholt", ärgerte sich Graf, der einen verdienten Schermbecker Sieg sah: "Obwohl es eigentlich ein Unentschiedenspiel war, geht das Ergebnis in Ordnung. Schermbeck hat einfach mehr investiert als wir".

VfB: Holewa - Attris, Edu (90. Schmitz), Giorri, Kwiatkowski - Schiek (81. Ünal), Dammrath (78. Walenciak), Dragovic, Bougjdi - Milaszewski, Sogolj.

(RP)