Lokalsport: Glanzloser Sieg im dritten Anlauf

Lokalsport : Glanzloser Sieg im dritten Anlauf

Der MSV Duisburg II hat in der Regionalliga mit 2:0 gegen Bergisch Gladbach gewonnen.

Der neue Vorstandsvorsitzende des MSV Duisburg Udo Kirmse ließ es sich gestern Abend nicht nehmen die Partie der MSV-Reserve in der Fußball-Regionalliga gegen Bergisch Gladbach anzuschauen. Bei bitter kalten Temperaturen um null Grad schaute sich Kirmse die Partie an der Westender Straße gemeinsam mit MSV-Teammanager Michael Meier an. Dass dem neuen starken Mann beim MSV dabei über 90 Minuten nicht immer warm ums Herz war, lag vor allem an der schwierigen Bedingungen auf dem Kunstrasen ganz hintem auf dem Trainingsgelände.

Beim dritten Anlauf konnte das Spiel gegen den Mitabstiegskonkurrenten Bergisch Gladbach gestern Abend endlich durchgeführt werden. Mit einem klaren 2:0 (1:0)-Sieg konnte der MSV II am gestrigen Gegner vorbeiziehen. Durch den fünften Saisonsieg hat die Truppe vom Manfred Wölpper auch den VfL Hüls und die SSVg Velbert punktetechnisch überholt. Allerdings ist das aktuell nicht mehr als eine Momentaufnahme, zu sehr ist die Tabellensituation wegen der vielen Spieleausfälle vor und nach dem Jahreswechsel verzerrt.

Trainer Wölpper konnte gestern auf gute Hilfe aus dem Profikader zählen. Jurgen Gjasula, nach seiner Herzmuskelentzündung erstmals wieder in einem Punktspiel in der Startelf, machte seine Sache im defensiven Mittelfeld sehr ordentlich. Der technisch versierte Profi sorgte mit seiner Ruhe am Ball für Sicherheit im Spielaufbau. Stürmer Valerie Domovchisky war ebenfalls mit von der Partie. Der Bulgare war durchaus bemüht, zu einem Treffer reichte es aber nicht. Lediglich ein kräftiger Lattenknaller gleich nach dem Seitenwechsel blieb ernsthaft in Erinnerung. Stephan Hennen verteidigte nach Krankheit wie gewohnt hinten links, während Marcel Lenz das Tor hütete. Der MSV II war gestern schnell auf der Siegerstraße. Schon nach 180 Sekunden erzielte Athanasios Tsourakis die Führung. Auch in der Folge wirkten die Meidericher optisch überlegen. Das änderte sich in den ersten zehn Minuten in der zweiten Hälfte. Fortan waren nur noch die Gäste am Drücker, worüber sich MSV-Coach Wölpper lautstark beschwerte. Das schien zu fruchten, nur wenige Sekunden nach der deutlichen Ansage des Trainers fiel der zweite Treffer durch ein Eigentor von Gino Windmüller (56. Minute). Danach hatte der MSV die Partie im Griff und geriet nie ernsthaft in Gefahr.

(knue)