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Wasserball: „Ganz entspannt“ gegen Spandau

Wasserball : „Ganz entspannt“ gegen Spandau

Am Thron gewackelt hat der ASC Duisburg schon des Öfteren. Und das ein oder andere Mal konnten die „Amateure“ Spandau 04, Berlin, den Seriensieger im Deutschen Wasserball, auch ins Wanken bringen. So geschehen am 12. Januar, als der ASCD das Hinspiel lange Zeit dominierte, mit drei Toren führte, sich schlussendlich aber mit einem 12:12 zufrieden geben musste. Heute (16 Uhr) startet der Vizemeister einen neuen Versuch, den 27-maligen Deutscher Meister ein Schnippchen zu schlagen. „Wir können das Spiel ganz entspannt angehen“, versucht ASCD-Trainer Arno Troost, jeglichen Druck von seinen Spielern zu nehmen. Aus gutem Grund, ist das Duell mit Spandau diesmal doch nur eines von untergeordneter Bedeutung.

Mit Blick auf die Play-offs, in die die „Amateure“ als Zweiter einziehen möchten, sind die Duelle mit Bayer Uerdingen (19. April) und Esslingen (26. April) ungleich wichtiger. Gänzlich ohne Ambitionen reist der ASCD-Tross aber keinesfalls in die Hauptstadt. „Spandau ist ganz klar favorisiert, aber wir sind bestimmt nicht chancenlos“, so Troost, der nach dem Gipfeltreffen am Sonntag noch bei der SG Neukölln, aktuell Siebter, antreten muss. Eine Pflichtaufgabe, „die unsere vollste Konzentration verlangt“, blickt Troost, der personell keine Ausfälle zu beklagen hat, dem Aufeinandertreffen mit einem undankbaren Gegner entgegen.

Wiedergutmachung ist angesagt

Nach der desaströsen 2:9-Niederlage vom vergangenen Mittwoch gegen Krefeld 72 steht für den DSV 98 am Wochenende ein Doppelspieltag auf dem Programm. Zwei Siege sind dann unabdingbare Pflicht, schließlich bekommt es das Team von Bernd Weyer in der Aufstiegsrunde mit Mannschaften aus dem Tabellenkeller zu tun. Heute treten die 98er beim Schlusslicht Aegir Uerdingen, morgen geht’s zum Aufsteiger SV Brambauer, der im Neuner-Feld aktuell Rang sieben belegt. Dass das Selbstvertrauen arg angekratzt ist, zeigt Bernd Weyer mit seiner Vorausschau: „Auf uns warten schwere Spiele. Wir müssen zusehen, dass wir die Köpfe frei bekommen und endlich zurück in die Spur finden.“ Das wird allerhöchste Zeit, ansonsten muss die Saison tatsächlich als „völlig misslungen“ angesehen werden.

(RP)