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Fußballerische Fertigkeit gegen Leidenschaft

Fußballerische Fertigkeit gegen Leidenschaft

Fußballerische Fertigkeit gegen pure Leidenschaft und erbitterten Kampf. Oder: Freiburg in Duisburg. Das Geschehen stand gestern zur Debatte in der Arena. Tenor: Ein Klassespiel. Die Breisgauer erhielten vom Gegner reihenweise Komplimente. "Eine ganz starke Truppe, die Freiburger, die stehen zu Recht dort oben", analysierte Christian Tiffert. Und der Doppelschütze Cedrick Makiadi attestierte den Gästen ein hohes Maß an Qualität. Wobei er die eigene Kraft nicht unerwähnt ließ.

Zurück zum Glück. Zurück zum Friseur. Zurück zu den Würstchen. Und zum Aberglauben. Peter Neururer blieb mit dem Team zum elften Mal hintereinander ungeschlagen. Kaum zu glauben. "Die wahre Stärke wird sich in Ingolstadt zeigen. Die kämpfen dort gegen den Abstieg, also ums Überleben, deshalb wird sich zeigen, was in der Mannschaft steckt." Der kluge Trainer schürte vorausblickend die Charaktereigenschaften, die seine Jungs allerdings schon unter Beweis gestellt haben. Und die man eigentlich nicht in Frage stellen sollte. Aber man weiß ja nie. Fußball ist eine Sache für sich. Ingoldstadt wird eine genau so hohe Hürde wie Freiburg, nur unter anderen Vorzeichen. "Land in Sicht", meinte beispielsweise Christian Tiffert auf die Frage nach dem Augenblicks-Standort. Dabei sprach er als wenn sie sich um Spaghetti Bolognese handeln würde. Und Cedrick Makiadi ergänzte: "Wir stoßen doch selbst nicht um, was wir zusammen aufgebaut haben." BERND BEMMANN

(RP)