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Fußball: VfB Homberg besiegt SV Straelen im Pokal

Fußball : VfB Homberg ist auch im Pokal nicht zu stoppen

Der Oberligist schlägt den Regionalligisten nach einem 0:1-Rückstand zur Pause mit 4:2. Der eingewechselte Julien Rybacki sorgt für die Wende.

Fünf Siege in der Fußball-Oberliga, nun folgte der zweite im FVN-Pokal. Der VfB Homberg ist in dieser Saison weiterhin nicht zu stoppen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Janßen kämpfte am Mittwochabend den Regionalligisten SV Straelen in einem packenden Spiel der zweiten Runde mit 4:2 (0:1) nieder.

Stefan Janßen wartete mit Überraschungen auf. Julien Rybacki, am vergangenen Samstag beim Ligasieg in Düsseldorf an allen drei Homberger Toren beteiligt, saß zunächst nur auf der Bank. Colin Schmitt war als Rechtsverteidiger unterwegs, dafür spielte Jonas Haub auf der offensiven Außenbahn.

In der 15. Minute wäre es für den VfB besser gewesen, Colin Schmitt wäre nicht mit Defensivaufgaben betraut gewesen. Denn er lenkte den Ball nach einem Freistoß mit dem Hinterkopf ins eigene Tor.

So schien Straelen früh seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Die Homberger verbuchten im ersten Durchgang lediglich eine Halbchance, als die Gäste einen Schuss von Emre Demircan abblockten. Mit dem 0:1 zur Pause war der VfB gut bedient. Vor allem zwischen der 35. und 45. Minute hätte Straelen die Führung ausbauen können. So scheiterten die Gäste unter anderem mit einem Schuss an den Innenpfosten.

Zum Seitenwechsel korrigierte Janßen seine Aufstellung. Rybacki kam für Schmitt, Haub nahm die Außenverteidiger-Position ein und der zuletzt angeschlagene Danny Rankl ersetzte Demircan im Sturm. Die Umstellung zahlte sich schnell aus. In der 47. Minute traf Rybacki nach einem Doppelpass mit Dennis Wibbe zum 1:1.

Die Partie nahm nun Fahrt auf. Es ging Schlag auf Schlag. Justin Walker verwertete in der 57. Minute einen Zuckersteilpass von Wibbe zum 2:1. Zwei Minuten später nutzte Shun Terada einen Abspielfehler des VfB im Strafraum zum 2:2 aus. Doch eine Minute später jubelten wieder die Homberger. Erst traf Wibbe mit dem Rücken zum Tor die Latte, ehe er den Ball mit dem Kopf ins Netz beförderte. Straelen bemühte sich um eine erneute Wende – vergeblich. Mit einer Direktabnahme nach einer Ecke entschied Rybacki das Match mit dem 4:2 (88.).

Das Spiel des FSV Duisburg in Cronenberg war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet, weil es in die Verlängerung ging.

(sven/D.R.))