Fußball: SV Genc Osman holt Deniz Zarifoglu

Fußball-Landesliga : SV Genc Osman verpflichtet Deniz Zarifoglu

Der Defensiv-Allrounder kommt vom Oberligisten FSV Duisburg zum Landesligisten. Er ist ab Januar spielberechtigt. In der Winterpause soll es weitere Verstärkungen geben.

Fußball-Landesligist SV Genc Osman Duisburg hat personell noch einmal nachgelegt. Vom Oberliga-Nachbarn FSV Duisburg heuerte Deniz Zarifoglu bei den Neumühlern an. Der 20-Jährige darf bis zum Jahresende aber nur in Testpartien mitwirken. Für die Liga ist er ab Januar spielberechtigt.

„Das ist der Defensiv-Allrounder, den wir gesucht haben. Im Training macht er einen starken Eindruck“, freut sich Genc-Trainer Heiko Heinlein über die Verpflichtung. Deniz Zarifoglu schaffte 2016 den Sprung aus der A-Jugend in die Landesliga-Mannschaft des FSV Duisburg. In dieser Saison kam er aber nur auf drei Einsätze für den Oberliga-Aufsteiger, der auf dem letzten Platz steht. Nach dem Amtsantritt des neuen Trainers Erhan Albayrak spielte er beim FSV keine Rolle mehr, weshalb Deniz Zarifoglu den Verein verließ.

Der SV Genc griff schnell zu. Heiko Heinlein erhofft sich von der Personalie eine größere Stabilität im Abwehrbereich. Zuletzt konnte der Aufsteiger, der auf dem sechsten Tabellenplatz liegt, Ausfälle nur bedingt kompensieren. Deniz Zarifoglu ist auch als klassischer Sechser eine Option. Hier läuft zur Zeit Genc-Trainer Musa Celik (35) auf, der sich in der Rolle des Spielers aber nur als Notlösung sieht. Celik möchte künftig lieber an der Seitenlinie stehen.

Heiko Heinlein strebt mit seinem Trainerkollegen nicht nur mehr Stabilität, sondern auch mehr Konstanz an. Mit dem aktuellen Abschneiden – Genc hat 20 Punkte auf dem Konto  – können die Neumühler sehr gut leben. Trotzdem wartet das Team immer wieder mit Leistungsschwankungen auf. „Das müssen wir abstellen. Wir zeigen immer wieder zwei Gesichter“, sagt Heinlein.

In der Winterpause könnte es noch weitere Neuverpflichtungen beim Landesligisten geben. Mit einem talentierten Nachwuchsmann sind sich die Neumühler bereits einig.

(D.R.)