Fußball: FSV Duisburg gewinnt Derby bei TuRa 88

Fußball-Niederrheinliga der C-Junioren : Favoritensieg für den FSV Duisburg im Derby bei TuRa 88

Der Tabellenzweite setzt sich beim Schlusslicht knapp mit 1:0 durch. Der Außenseiter zeigt dabei eine Leistung, die Mut für die nächsten Aufgaben macht. Der OSC Rheinhausen unterliegt gegen Spitzenreiter Rot-Weiß Oberhausen mit 1:2. VfB Homberg verspielt beim 2:2 gegen den SV Straelen einen 2:0-Vorsprung.

Die C-Junioren des FSV Duisburg wurden ihrer Favoritenrolle mit Mühe gerecht. Der Tabellenzweite der Fußball-Niederrheinliga setzte sich im Derby bei Schlusslicht TuRa 88 Duisburg knapp mit 1:0 (0:0) durch. Den Treffer des Tages erzielte Mittelfeldspieler Umutcan Zengin (57.). FSV-Trainer Ilyas Uysal stufte den fünften Saisonsieg als „hart erkämpft“ ein: „TuRa hat uns alles abverlangt und hätte ein Unentschieden verdient gehabt. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft bald die ersten Punkte holen werden.“ Der neue TuRa-Coach ­Celal Büyükimdat lobte seine Kicker: „Trotz der Niederlage war das ein großer Schritt in die richtige Richtung. Meine Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt.“

Der OSC Rheinhausen musste sich im Spitzenspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. „Das ist eine bittere Niederlage. RWO hat die reifere Spielanlage, aber unsere Jungs haben das mit großem Einsatz wettgemacht“, sagte Thomas Sefzig, der Sportliche Leiter des OSC. Die Oberhausener Führung (17.) konnte Burak Sevcan kurz nach dem Wechsel egalisieren (37.). Danach hatte der Tabellenführer nur noch eine Chance, die er eiskalt zum Siegtor nutzte (59.). „Wir haben dem Meisterschaftsfavoriten alles abverlangt. Schade, dass wir nicht belohnt wurden“, so Sefzig.

Der VfB Homberg erwischte gegen den SV Straelen einen Start nach Maß. Nihat Türkyilmaz (5.) und Andrej Balke (18.) sorgten für eine 2:0-Führung. Am Ende mussten sich die Schwarz-Gelben aber mit einem 2:2 (2:1) begnügen. „Unterm Strich ist das Unentschieden gerecht“, stellte Coach Sandro Spiri fest. In der ersten Hälfte dominierten die Homberger, verpassten es aber, noch deutlicher zu führen. Der Anschlusstreffer fiel aus dem Nichts (36.), der Ausgleich nach einem fragwürdigen Elfmeter (41.). „Wir haben uns nicht beschwert, aber den Strafstoß musste man nicht geben“, sagte Spiri.

(kök)
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