Fußball-Bezirksligist Hamborn 07 erreicht gegen BW Oberhausen nur ein 0:0

Fußball : Hamborn 07 patzt beim 0:0 gegen BW Oberhausen

Das Team steht jetzt nur noch aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber BW Dingden an der Spitze der Bezirksliga. Maik Sauer, Trainer von Viktoria Buchholz, ärgert sich, dass die Partie gegen Schlusslicht RWS Lohberg abgebrochen werden muss, weil der Gegner nicht genug Spieler hat.

Das stand zu befürchten: Blau-Weiß Dingden ist Hamborn 07 in der Fußball-Bezirksliga wieder auf die Pelle gerückt. Nachdem die Löwen am Freitagabend nur zu einem 0:0 gegen Blau-Weiß Oberhausen gekommen waren, gewann Dingden am Sonntag mit 6:1 bei Arminia Lirich und ist nun wieder punktgleich mit Hamborn, aber um zehn Treffer in der Tordifferenz schlechter. Allerdings haben die Blau-Weißen damit Meiderich 06/95 einen Gefallen getan. Das Team von Thomas Heck steht damit trotz eigener Niederlage weiterhin auf dem Relegationsrang.

Hamborn 07 – Blau-Weiß Oberhausen 0:0 In der Halbzeitpause liefen im Holtkamp Mallorca-Schlager, auch das gab den Kickern von Hamborn 07 keine Durchschlagskraft. Der Spitzenreiter erreichte gegen Blau-Weiß Oberhausen vor 205 Zuschauern nur ein 0:0.Die Hamborner waren drückend überlegen, konnten aber ihre Chancen nicht nutzen. Kurz vor Schluss scheiterte Meier noch freistehend an BWO-Keeper Sadiklar.

Viktoria Buchholz – RWS Lohberg 8:0 (abgebrochen) Maik Sauer hatte die Gefühlslage, die sein Name nahelegt. „Ich kann es nicht verstehen, wenn alle sagen, dass es doch toll wäre, dass RWS immer antritt“, sagte der Trainer der Viktoria. „Wir opfern unsere Zeit für dieses Spiel, die Zuschauer auch und bezahlen auch noch Geld dafür. Und dann muss das Spiel noch vor der Halbzeitpause abgebrochen werden. Ich finde, es ist eine Unverschämtheit, mit so wenigen Spielern anzutreten.“ Lohberg war nur mit neun Kickern angereist. Und weil nach dem 0:8 in der 43. Minute nur noch fünf Feldspieler fit waren, wurde die Partie abgebrochen. Das Spiel wird natürlich mit 8:0 gewertet. Die Tore – darunter zwei Foulelfmeter – erzielten Gianluca Altomonte (3), Maurice Rybacki (2), Eliah Jung, Florian Kluth und Phil Szalek.

SC 20 Oberhausen – Meiderich 06/95 2:1 (0:0) Thomas Heck blieb nur Kopfschütteln. „So ist es, wenn du unten drin stehst, dann fängst du dir mit dem Schlusspfiff noch so ein Ding ein. Der Schiri hätte nur noch pfeifen müssen, aber dann macht uns der SC mit seiner letzten Aktion doch noch weg“, sagte der Coach, der es nicht glauben konnte, dass 06 wie beim 2:3 am Gründonnerstag beim VfB Bottrop erneut in der Nachspielzeit um den Lohn gebracht wurde. Einen Punkt hätte sein Team nach der Führung durch Mazlum Itmec mindestens verdient gehabt, so Heck. „Wir haben alles rausgehauen.“ 06 hat den Zwei-Punkte-Vorsprung auf Lirich gewahrt und bei noch vier ausstehenden Spielen acht Zähler Rückstand auf Rang 14, der den direkten Klassenerhalt bedeutet.

Zwei gegen einen: Vierlindens Marian Ziehlke kämpft gegen die Homberger Steffen Murke (links) und Stefan Schindler um den Ball. Foto: Lars Heidrich

TuS Mündelheim – Sterkrade 06/07 2:5 (1:3) Für die TuS rückt der Abstieg in die Kreisliga A immer näher. Seit Sonntag ist klar, dass die Mündelheimer den direkten Klassenerhalt nicht mehr erreichen können. Der Relegationsrang ist sieben Punkte entfernt. Dabei kam die TuS gut in die Partie. André Schröder brachte sein Team in der 14. Minute in Führung. Doch die Gäste drehten die Partie durch Treffer in der 17. und 22. Minute. „Da mussten wir natürlich etwas offensiver agieren“, sagt Trainer Frank Krüll. Bis zu 84. Minute zogen die Oberhausener, die zudem einen Elfer vergaben, auf 5:1 davon, ehe Benedikt Thülig noch einmal verkürzte (86.).

DJK Vierlinden – VfB Homberg II 0:1 (0:1) Gut gelaunt konnte VfB-Trainer Sunay Acar aus Walsum zur Aufstiegsfeier der ersten Mannschaft fahren. „Von der Ordnung und der Struktur her haben wir sehr gut gespielt“, lobte er seine Mannschaft, die nach neun Partien erstmals wieder ohne Gegentor blieb. Nach vorn fehlte die letzte Konsequenz – die zeigte lediglich Jeremiah Osei bei seinem Siegtor sechs Minuten vor der Pause. „Homberg hat verdient gewonnen“, sagte Vierlindens Coach Almir Duric, der trotzdem mit dem Ausgang haderte. Nach nicht so starker erster Hälfte gestaltete die DJK das Geschehen ausgeglichener und hatte auch Chancen, um zu egalisieren. „Insgesamt waren wir aber nicht so engagiert und konzentriert wie zuletzt in Dingden“, sagte Duric.

(sven/the/T.K.)
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