Lokalsport: Für den ASC Duisburg geht es wohl nur um Platz drei

Lokalsport : Für den ASC Duisburg geht es wohl nur um Platz drei

Es ist wieder so ein neues Gefühl für den ASC Duisburg. Bei der heute beginnenden Pokalendrunde in Potsdam wird es für die Amateure wahrscheinlich nicht um den Titel gehen. Wie in der Liga bleibt den Duisburgern höchstens Platz drei. Und wie in der Liga dürfte es wohl dabei gegen den OSC Potsdam gehen. Im Halbfinale (heute, 19 Uhr) hat es die Amateure mit den Wasserfreunden Spandau 04 schwer erwischt. Die gerade erst beendete Halbfinalserie in der Deutschen Wasserball-Liga hat der Rekordmeister erwartungsgemäß klar für sich entschieden. Gastgeber Potsdam wird versuchen, sich dem Star-Ensemble von Waspo 98 Hannover (17.15 Uhr) in den Weg zu stellen. Und kommt alles so, wie es kommen muss, dann treffen Potsdam und das Team von Arno Troost am morgigen Sonntag (13.30 Uhr) aufeinander und spielen den einzigen noch zu vergebenden "Treppchenplatz" aus. Das Finale steigt um 15.15 Uhr.

Bei den Frauen treffen im ersten Halbfinale Bundesliga-Spitzenreiter Waspo Hannover und der ETV Hamburg aufeinander. Das zweite Duell bringt die Partie Blau-Weiß Bochum gegen Nikar Heidelberg. Das Frauenfinale ist für 11.30 Uhr angesetzt, das Spiel um Platzt drei wird um 10 Uhr ausgetragen.

Plötzlich ist alles anders. Bis zum vergangenen Wochenende hatte der DSV 98 eine Saison ohne Niederlage gespielt - und dann gab es auf einmal deren zwei im Play-off-Finale der Pro B gegen den SVV Plauen, der nun plötzlich Matchball im Kampf um den Aufstieg zur Pro A hat. Um 19 Uhr steigt heute das vierte und vielleicht schon letzte Duell der Best-of-Five-Serie. Um das zu verhindern und die Entscheidung ins fünfte Spiel im heimischen Inselbad zu verlegen, muss folglich ein Sieg für 98 her. Im Ligaspiel gelang dies in Plauen mit 10:5, die erste Play-off-Partie wurde nach Fünfmeterschießen gewonnen. "Es muss uns gelingen, wenig auf Schiedsrichterentscheidungen oder auf das Plauener Umfeld zu achten und unser Spiel durchzuziehen. Das Team des SVV Plauen ist topfit, körperlich vielleicht sogar etwas schneller als wir, denn wir hatten im Saisonverlauf immer wieder mit langen Ausfallzeiten verschiedener Spieler zu tun. Es war absolut zu erwarten, dass man es uns nicht leicht machen würde", sagt Frank Lerner.

(Ott)
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