Eishockey: Füchse siegen gegen Eisbären deutlich

Eishockey : Füchse siegen gegen Eisbären deutlich

Eishockey: Der EVD gewinnt gegen die Eisbären aus Hamm 12:1. Die Trainersuche dauert noch weiter an. Es ist noch nicht allzu lange her, als die Füchse gerade einmal mit 3:0 in Hamm gewonnen hatten.

Noch gibt es nichts Neues. "Wir führen immer noch Gespräche und lassen uns dabei auch die nötige Zeit. Wir wollen schließlich den Richtigen finden. Aktuell gehe ich davon aus, dass ich auch am kommenden Wochenende an der Bande stehe. Wenn nicht, umso besser", sagte Sportdirektor und Interimstrainer Matthias Roos. In seiner zweiten Rolle war er am Freitagabend nach dem 11:3-Auswärtssieg in Neuss nicht allerbester Laune. "Der Wechsel von Franz war ein Schock für einige unserer Spieler. Ich war nicht zufrieden, aber an diesem Tag habe ich die Begründung des Trainerwechsels gelten lassen. Am Sonntag darf das keine Rolle mehr spielen."

Und es schien so, als hätten sich die Füchse wieder gefangen. Anders als in Neuss ließen die Schwarz-Roten die Scheibe flüssig laufen, schienen Lust aufs Spiel zu haben. Aufgrund einiger Verletzungen und krankheitsbedingter Ausfälle - dazu kam noch Fabio Pfohls Rückkehr nach Köln, da KEC-Häuptling John Tripp ausfiel - standen nur 14 Feldspieler zur Verfügung. Unter ihnen: Daniel Schmölz, Förderlizenzspieler der Kölner Haie.

Für den Angreifer war das Spiel aber schon nach zehn Minuten beendet. Bei einem Angriff kam er ins Straucheln und rauschte mit voller Geschwindigkeit ins Tor - das Gehäuse stand Sekunden später in der Bandenecke. Nach Lars Grözingers Abstauber zum 1:0 (8.) zeigte Neuzugang Noureddine Bettahar, warum er wertvoll sein kann: Hinter dem Tor stehend bewies er viel Übersicht, spielte in der richtigen Sekunde Sebastian Busch an, der zum 2:0 traf (11.). Rund zwei Minuten später war Bettahar selbst mit dem 3:0 zur Stelle.

Im zweiten Drittel rührten die Hammer noch einmal Beton an, dennoch stand es zur Pause 7:1, weil Stephan Fröhlich eine Sekunde vor der Sirene traf. Zuvor hatten sich Bettahar (22.), Leon Niederberger (36.) und Sebastian Busch (37.) auf dem Spielberichtsbogen eintragen lassen. Und nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn stand es schon 8:1 durch Dominik Lascheit. Stephan Fröhlichs 9:1 (46.) schien nur Sekunden später der zehnte Treffer durch Bettahar zu folgen, doch Schiri Matthias Starke hatte die Scheibe nicht hinter der Linie gesehen. Dominik Lascheit (53.), Marius Pöpel (58.) und Lars Grözinger (59.) sorgten für einen zweistelligen Abstand.

(RP)