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Eishockey: Füchse nehmen über Unna Anlauf für Frankfurt

Eishockey : Füchse nehmen über Unna Anlauf für Frankfurt

Der Eishockey-Oberligist spielt heute gegen Königsborn und will Sonntag zu Hause dem Spitzenreiter ein Bein stellen.

Am Sonntag nimmt der Eishockey-Oberligist EV Duisburg einen erneuten Anlauf, den Löwen aus Frankfurt ein Bein zu stellen. Um 18.30 Uhr schaut der Spitzenreiter und Ligaprimus in der Scania-Arena vorbei. Allzu locker werden die Cracks aus Hessen mit ihrem Trainer Tim Kehler die Reise an den Rhein nicht antreten. In dieser Saison ging zwar noch kein Spiel verloren. Wenn aber eine Mannschaft ernsthaft nervte, dann war es der Fuchs. Den bislang einzigen Punktverlust brachte der EVD dem Aufstiegskandidaten in der Vorrunde bei. In den vergangenen beiden Partien in der Zwischenrunde unterlag die Mannschaft von Trainer Franz Fritzmeier denkbar knapp mit 1:2. Der Coach sagt deshalb: "Natürlich wollen wir die erste Mannschaft sein, die Frankfurt besiegt. Das ist ein guter Test für uns. Vorher aber müssen wir nach Unna und die Partie sollten wir auch nicht aus den Augen verlieren."

Heute um 20 Uhr misst sich der EVD mit dem Tabellenvorletzten der Zwischenrunde. Am vergangenen Sonntag fertigten die Füchse die Mannschaft von Frank Gentges mit 10:4 ab. Die Gastgeber haben zudem Verletzungsprobleme und, wie ihr Trainer sagt, wenig Freude an den Spielen gegen die drei Topklubs der Liga: Weil es da eben nichts als ein paar blaue Augen zu holen gibt. Kollege Fritzmeier will die Partie jedoch keineswegs als bereits gewonnen abbuchen. Auch bei den Bulldogs gehe nichts ohne eine konzentrierte Leistung. Der Coach kann da überzeugend sprechen. Sein Team verlor zwischen den Jahren in Unna mit 2:3.

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Freilich, die Füchse haben inzwischen tüchtig Schwung aufgenommen. Vier Siege in Folge sammelte die Mannschaft ein, darunter das 5:1 in Kassel. Der satte Erfolg vom Sonntag über die Bulldogs war der erste zweistellige Sieg in der Zwischenrunde. Die Füchse haben den dritten Tabellenplatz inzwischen gefestigt und sogar noch die brauchbare Chance, als Tabellenzweiter durchs Etappen-Ziel zu gehen.

Zu der besseren Form hat nicht zuletzt die Aufbesserung des Personals beigetragen. Marvin Tepper und Markus Schmidt haben als Neuzugänge das Team verstärkt. Max Faber, der neue Verteidiger aus Crimmitschau, gibt nun heute gegen Unna sein Debüt. Maik Blankart kehrt aus Köln zurück. Andre Huebscher fällt dagegen mit einer Ellbogenentzündung voraussichtlich acht bis zehn Tage aus. Hinter den Namen Oliver Püllen (Prellung am Fuß), Filip Stopinski (Prellung an der Hand) und Stephan Fröhlich (erkrankt) stehen Fragezeichen. Patrick Klöpper wird voraussichtlich in Krefeld gebraucht.

Daniel Schmölz steht derweil heute in Unna zur Verfügung. Ob er auch gegen Frankfurt spielt, entscheidet sich kurzfristig. Einen wie ihn könnte der EVD aber gerade im Spitzenspiel sehr gut gebrauchen.

(kew)