Lokalsport: FSV wittert die Aufstiegschance

Lokalsport : FSV wittert die Aufstiegschance

Fußball: Mit Schützenhilfe könnte der Landesligist schon am Sonntag jubeln.

Während die Saison für die beiden südlich der Ruhr angesiedelten Fußball-Landesligisten bereits gelaufen ist, geht es für die zwei Vertreter aus dem Duisburger Norden noch um alles. Morgen könnten bereits die Entscheidungen fallen.

FSV Duisburg - VfL Repelen (So., 15.30 Uhr) Nein, es seien noch keine Aufstiegs-T-Shirts gedruckt, beteuert Denis Tahirovic. Der Trainer des FSV Duisburg will der Entscheidung im Rennen um die Oberliga-Zugehörigkeit nicht vorgreifen, doch er weiß auch: Der FSV hat die Tür aufgestoßen und muss nur noch hindurchgehen. Mit zwei Siegen in den abschließenden Spielen gegen die bereits abgestiegenen Teams aus Repelen und Schwafheim wäre der Triumph perfekt. Er könnte es sogar schon an diesem Sonntag sein, falls die Verfolger SV Scherpenberg und SF Niederwenigern im direkten Duell die Punkte teilen. "Ich hätte nichts dagegen, das schon jetzt klarzumachen", sagt Tahirovic. Dabei kann er aus dem Vollen schöpfen.

PSV Wesel-Lackhausen - Hamborn 07 (So., 15 Uhr) Auch für die Löwen könnte sich Entscheidendes ereignen. Bei einer eigenen Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg des SV Hö.-Nie. wäre Platz 14 angesichts der schlechten Tordifferenz nicht mehr erreichbar. Dann bliebe nur noch, dem KFC Uerdingen für das Relegationsrückspiel gegen Waldhof Mannheim die Daumen zu drücken, damit Rang 15 wenigstens noch die Relegation beschert.

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Trainer Michael Pomp möchte ein solches Szenario gar nicht erst aufkommen lassen: "Auf etwas anderes als Sieg zu spielen, wäre jedenfalls fahrlässig." Ein Remis, wie es Hamborn in dieser Saison erst einmal produzierte, würde nur helfen, wenn Hö.-Nie. leer ausgeht. Immerhin: Die zuletzt desolate Personalsituation hat sich entspannt. Pomp betont, dass es in Wesel darauf ankommt, im Zweifel geduldig zu bleiben.

VfL Rhede - Duisburger SV 1900 (So., 15 Uhr) Nachdem das Wiederholungsspiel gegen Arminia Klosterhardt nach dem ursprünglichen Sieg nur mit 1:1 endete, steht der DSV 1900 nur noch auf Rang zehn. So kann das Team für den Schlussspurt einen einstelligen Platz als Ziel ausgeben. Allerdings muss Trainer Ralf Kessen umbauen. Nach der Roten Karte vom Mittwoch und der anschließenden Suspendierung steht Burak Öktem nicht zur Verfügung. Da er nicht auf der Doppel-Sechs, sondern offensiv zum Einsatz kam, bleibt für die Mittelfeldzentrale die Variante des Klosterhardt-Spiels, als neben Kosuke Hatta der junge Yannick Schmitz zum Einsatz kam. "Das hat er gut gemacht", sagt Kessen.

1. FC Kleve - Viktoria Buchholz (So., 15 Uhr) Kehraus bei der Viktoria: Noch zwei Spiele, dann ist die Landesliga für die Grün-Schwarzen erst einmal wieder Geschichte. Die letzte Auswärtsaufgabe des Absteigers ist naturgemäß eine ganz knifflige, denn es geht für die Elf zum 1. FC Kleve, der schon längst als Meister und Aufsteiger in die Oberliga feststeht.

(T.K./the)
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