FSV Duisburg verliert in Düsseldorf-West mit 1:4

Fussball : Rote Laterne bleibt beim FSV Duisburg

Fußball-Oberliga: Die Mannschaft von Trainer Erhan Albayrak verliert das Kellerduell der Oberliga beim SC Düsseldorf-West.

(T. K.) Nichts war’s mit dem greifbaren Sprung auf den vorletzten Tabellenplatz der Fußball-Oberliga für den FSV Duisburg – ganz im Gegenteil. Im Kellerduell beim SC Düsseldorf-West kassierte der Aufsteiger eine 1:4 (0:2)-Pleite und trägt damit weiter die Rote Laterne. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nunmehr sechs Punkte.

Trainer Erhan Albayrak, der sich in der Vorwoche beim 4:1 gegen Ratingen 04/19 noch über die ersten Saisonzähler gefreut hatte, war diesmal bitter enttäuscht: „Wir haben vorher gesagt, dass die Mannschaft gewinnt, die weniger Fehler macht. Leider haben wir Fehler gemacht, die man sich nicht einmal in der Kreisliga erlauben sollte.“ Das sah er erstmals nach drei Minuten so, als Außenverteidiger Eric Yahkem, nachdem er im eigenen Strafraum gestürzt war, einen Gegenspieler elfmeterreif trat. Rico Weiler überwand Jannik Hinsenkamp zum 1:0. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte leisteten sich die Gäste dann einen fatalen Fehlpass, was Sebastian Santana – einst Siegtorschütze des VfB Homberg im entscheidenden Spiel um den Oberliga-Aufstieg gegen den FSV – zum 2:0 nutzte.

„Ich habe hinterher von Zuschauern gehört, dass wir bis auf die Gegentore die stärkste erste Halbzeit der Saison gespielt hätten. Aber dafür können wir uns bei solchen Fehlern nichts kaufen“, ärgerte sich Erhan Albayrak, der in der Kabine versuchte, sein Team noch einmal zu pushen. Mit dem 3:0 in der 58. Minute durch Dennis Ordelheide war die Partie dann aber praktisch schon gelaufen. Die Düsseldorfer legten sogar noch das 4:0 durch Fabian Stutz (73.) nach, ehe dem FSV zumindest noch Ergebniskosmetik gelang. Nach einem Foul am eingewechselten Yunus Emre Kocaoglu verwandelte Can Serdar den fälligen Elfmeter drei Minuten vor dem Abpfiff zum Endstand. „Wir wollten einen Schritt nach vorn machen, stattdessen wurden es zwei Schritte zurück“, resümierte der FSV-Coach.

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