Frauenhandball: Siege für TV Aldenrade und Eintracht Duisburg

Handball : TV Aldenrade und Eintracht Duisburg bleiben auf Titelkurs

Oberliga-Spitzenreiter TVA siegt 23:18 gegen den abstiegsgefährdeten Neusser HV. Die Eintracht bezwingt in der Verbandsliga den VfB Homberg im Derby mit 19:12.

Der TV Aldenrade ist der Meisterschaft in der Handball-Oberliga der Frauen wieder einen Schritt näher gekommen. Der Spitzenreiter hat nach dem 23:18 (12:9)-Heimsieg gegen den Neusser HV weiter zwei Pluspunkte mehr und vier Minuspunkte weniger als die Verfolger TV Biefang und HSG Adler Haan auf dem Konto.

„Das war ein intensives Spiel“, sagte TVA-Trainer Jörg Freund nach dem Erfolg gegen den Neusser HV, der um den Klassenerhalt kämpft. Der Tabellenführer war ersatzgeschwächt. „Wir mussten auf Regina Gensch verzichten – eine solche Spielerin muss man erstmal ersetzen. Tanja Ludwig war krank und konnte nur sporadisch spielen. Zudem kann Katrin Kaiser derzeit nur einmal pro Woche trainieren. Unter diesen Voraussetzungen haben wir das sehr gut gemacht“, sagte Freund.

Intensiv werden die nächsten Wochen. Am Sonntag geht es zu Verfolger Haan, dann steht eine Doppelbelastung an, weil am Donnerstag, 21. März, das Spiel in Aldekerk nachgeholt wird, ehe am Sonntag, 24. März, die Bergischen Panther zu Gast sind.

TVA: Hüsken (6), Kaiser (6/2), Strunz (5), Ahlendorf (4), Schwengers (2).

Schlusslicht VfL Rheinhausen mühte sich zwar nach Kräften, konnte dem TV Aldenrade bei der 21:31 (11:17)-Niederlage beim Tabellenzweiten TV Biefang aber erwartungsgemäß keine Schützenhilfe leisten. Der VfL lag zu Beginn sogar mit 3:1 und 4:2 vorne, ehe die größere Kraft und die spielerische Klasse des Gastgebers dafür sorgten, dass Biefang schon zur Pause mit sechs Toren vorne lag. Anja Bing erzielte zehn der 21 Treffer.

VfL: Bing (10/4), Pelzer, Löbau (je 3), Büttner (2), Nikolic, Ludwig, Petersen.

Verbandsliga-Spitzenreiter Eintracht Duisburg bezwang den VfB Homberg mit 19:12 (12:7). Eintracht-Trainer Janosch Greinert schüttelte nach dem Spiel den Kopf. „Das hätte viel höher ausgehen müssen – deutlich höher“, sagte er mit Blick auf die schlechte Chancenverwertung im Derby gegen den Tabellenzehnten. Der Titelanwärter war die klar bessere Mannschaft. Greinert: „Wir haben mit Überruhr, Borken und Anrath nun drei schwere Gegner. Wenn wir in diesen Spielen 6:0-Punkte holen, können wir gerne mal über einen Aufstieg sprechen.“ .

Eintracht: Upietz (5), Bauerfeld (4), Boy (4/1), Arend (3), Schreiner, Schild, Brock. VfB: Seelbach (3/1), Simic, Höhfeld (je 2), Clemens, ­Petrausch, Becker, Wiedey, Cleven.

(the)