Frauenfußball: Kristina Maksuti wechselt vom FC Lugano zum MSV Duisburg

Fußball : Kristina Maksuti stürmt für die Frauen des MSV

Die albanische Nationalspielerin kommt vom FC Lugano aus der Schweiz, für den sie bislang in 26 Spielen 16 Tore erzielt hat, zum Bundesligisten. Trainer Thomas Gerstner: „Das ist genau der Stürmertyp, den wir haben wollten.“

(T.K.) Die womöglich wichtigste Planstelle im Kader des MSV Duisburg für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga der Frauen ist besetzt. Die Nachfolge von Dörthe Hoppius, die als Mittelstürmerin mit acht Toren großen Anteil am Klassenerhalt hatte und nach einem Jahr in Zebrastreifen zum Ligakonkurrenten SC Sand weiterzieht, soll Kristina Maksuti antreten, die aus der Schweiz von FF Lugano an den Niederrhein wechselt.

1,75 Meter groß, 26 Jahre alt – das sind die Eckdaten der Albanerin, die auch einen amerikanischen Pass besitzt, weil ihre Mutter US-Bürgerin ist. Selbst ist sie in New York aufgewachsen und spricht daher auch fließend Englisch. „Ich freue mich sehr, hier in Duisburg zu sein“, sagte sie lächelnd beim Termin für ihr Begrüßungsfoto mit MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt.

Was von ihr erwartet wird, ist klar: Tore für den Klassenerhalt in der Eliteklasse. Mit ihrem derzeitigen Klub aus der italienischsprachigen Schweiz spielt sie in der Nationalliga A in anderen Sphären. Lugano ist Tabellenzweiter, wozu Kristina Maksuti mit 16 Toren in 26 Pflichtspielen ihren Anteil geleistet hat. Meister kann FF Lugano bei noch drei ausstehenden Partien allerdings nicht mehr werden; dafür ist der Abstand auf den Spitzenreiter FC Zürich bereits zu groß.

„Sie ist genau der Stürmertyp, den wir unbedingt haben wollten. Ich bin überzeugt, dass wir mit ihr die Position im Angriff optimal neu besetzen“, sagt MSV-Trainer Thomas Gerstner. In seinem Kader ist Kristina Maksuti die zweite Albanerin nach Geldona Morina. Beide sind bereits zusammen für die Nationalelf des Balkanlandes aufgelaufen. „Das ist natürlich sehr schön, mit ‚Dona‘ direkt eine Ansprechpartnerin zu haben. Sie hat mir schon einiges über den MSV im Vorfeld erzählt“, sagt die zwölfmalige Nationalspielerin.

(T.K.)
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