Eishockey: Franz Fritzmeier: "Die Null steht weiter"

Eishockey : Franz Fritzmeier: "Die Null steht weiter"

Der Eishockey-Oberligist EV Duisburg behält seine weiße Weste gegen die Teams aus der Finsternis des Tabellenkellers. Im Nachholspiel bei Preußen Krefeld gewannen die Füchse mit 7:0 (1:0, 1:0, 5:0).

In allen Partien gegen die Mannschaften von unten bleibt der EVD weiterhin ohne Gegentor. Trainer Franz Fritzmeier freute sich darüber, "dass die Null weiter steht." In der Tabelle rückte die Mannschaft auf Platz fünf vor. Ein Jubiläum gab es auch gleich zu feiern: Diego Hofland, Förderlizenzspieler von der DEG, erzielte 36 Sekunden vor Schluss den 100. Saisontreffer.

Der zweite Sieg des letzten Wochenendes hatte ohnehin eine stark Düsseldorfer Note. Hofland hatte bereits zuvor getroffen. Außerdem waren die DNL-Aushilfen der DEG Tobias Schlipper und Maik Klingsporn für den EVD erfolgreich. Im Tor stand Felix Bick, der ebenfalls beim Nachbarn in der Nachwuchsliga fängt.

Dem 19-Jährigen gelang ein Shutout und präsentierte sich, wie EVD-Trainer Franz Fritzmeier sagte, "sehr stabil". Die Duisburger Torschützen sind noch nachzutragen: Clarke Breitkreuz, Manuel Strodel und Daniel Huhn, der außerordentlich verlässlich für seinen alten neuen Verein trifft.

Zu den weniger erfreulichen Nachrichten: Markus Schmidt kassierte für ein Foul mit Verletzungsfolge eine Spieldauerstrafe und ist damit für das kommende Heimspiel gegen Unna gesperrt. Dennis Fischbuch kugelte sich die Schulter aus. Ob der Stürmer am kommenden Wochenende wieder Tore schießt, muss sich in den nächsten Tagen zeigen. Michael Hrstka verpasste die Partie aufgrund einer Bauchmuskelverletzung.

Zum Gang der Dinge: Der EVD spielte gegen einen überaus motivierten Tabellenvorletzten im ersten Drittel gut und nahm die 1:0-Führung durch Daniel Huhn mit in die Pause. Im zweiten Durchgang legte Clarke Breitkreuz nach, aber so ein 2:0 gegen einen Außenseiter war dem Trainer dann doch ein bisschen wenig. Im Schlussabschnitt stellte der Fuchs auf drei Reihen um. Kompakt und kurzerhand haute man den Preußen noch fünf Tore rein. Das nennt man dann unter dem Strich eines Fazits standesgemäß.

(kew)