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Eishockey: Extralob für den Goalie der Duisburger Füchse

Eishockey : Extralob für den Goalie der Duisburger Füchse

EVD-Trainer Tomas Martinec zeigte sich mit den ersten beiden Testspielen weitgehend zufrieden.

Tomas Martinec hatte nach dem ersten Testspielwochenende gute Laune. Warum auch nicht - der Eishockey-Oberligist EV Duisburg hatte sich bei knappen Niederlagen gegen die klassenhöheren Kooperationspartner Löwen Frankfurt (3:4) und Krefeld Pinguine (1:3) über weite Strecken gut verkauft. Dennoch sagt der neue Füchse-Coach: "Es bleibt weiterhin viel zu tun." Zuvor gab es allerdings noch ein Extralob: "Gegen Krefeld können wir froh sein, dass Sebastian einen derartigen Super-Tag hatte", stellte Martinec die Leistung von Torhüter Sebastian Stefaniszin heraus. Den Höhepunkt einer starken Leistung bot der Berliner in der 52. Minute, als er bei einer 2:0-Situation gegen Norman Hauner und Martin Schymainski völlig cool blieb und den Gegentreffer verhinderte.

Auffällig gut agierte Neuzugang Yannis Walch in der Abwehr der Füchse. "Stimmt, Yannis hat sehr gut gespielt, agiert körperlich und ist dadurch sehr präsent", so Martinec. Diese Zweikampfbereitschaft legt auch Sturm-Zugang Chad Niddery an den Tag - und das obwohl er nicht gerade eine "Brecher-Statur" hat. Oft suchte er in der Offensive den Zweikampf, eroberte so Scheiben. "Chad ist einfach schlittschuhläuferisch sehr stark. So kann man auch mit etwas weniger Kraft vieles richtig machen."

Für Niddery, Lars Grözinger und Daniel Kunce war die Partie am Sonntag gegen Krefeld bereits die dritte in drei Tagen, da das Trio dem personell gebeutelten Kooperationspartner Frankfurt aushalf und beim Test am Freitag bei den Kassel Huskies im Löwen-Trikot auflief. Dennoch gingen auch diese drei das hohe Tempo der Partie gegen Krefeld mit. "Darauf arbeiten wir hin. Ich will eine topfitte Mannschaft haben. Deswegen haben wir zum Auftakt ein Trainingslager absolviert", so Martinec. Ganz offenbar mit Erfolg. "Das zeigte sich am Schussverhältnis am Sonntag. Da konnten wir im letzten Drittel sogar noch einmal zulegen."

Wie wichtig André Huebscher auch in diesem Jahr für den EVD sein dürfte, zeigte der erfahrene Angreifer in beiden Spielen, als er drei Treffer direkt vorbereitete. "Einstellung, Laufbereitschaft, Wille - all diese wichtigen Dinge sind bei den Jungs da", sagte Martinec. "Nun geht es darum, an den Fehlern zu arbeiten. Im defensiven Drittel müssen wir noch besser agieren, zudem müssen wir die Zahl der eigenen Fehler verringern." Denn das jeweils zweite Gegentor in beiden Testspielen legten die Füchse durch unnötige Puckverluste selbst auf.

(RP)