Eishockey: EVD in Bad Nauheim klar unterlegen

Eishockey : EVD in Bad Nauheim klar unterlegen

Nach dem hohen Erfolg gegen Krefeld unterlag der Eishockey-Oberligist in Bad Nauheim mit 7:2. Es war die vierte Niederlage im vierten Spiel gegen die Teufel.

Alles wie gehabt. Am Freitag hatte der Eishockey-Oberligist EV Duisburg den Krefelder EV tüchtig vermöbelt. Gestern kam die Mannschaft von Trainer Franz Fritzmeier dann wieder selbst unter die Räder. Bei den Roten Teufeln EC Bad Nauheim unterlag der EVD schmuck- und chancenlos mit 2:7 (0:4, 1:2, 1:1). Wie gewohnt konnten die Füchse einer der wirklich guten Mannschaften in der Liga nicht das Wasser reichen.

Mit einem Sieg hätte sich der Gast bis auf einen Punkt an die Teufel heranrobben können. Die Partie gestern zeigte sehr deutlich: So nah wird der EVD den Nauheimern nicht kommen. Allzu deutlich ist der Leistungsunterscheid. Trainer Franz Fritzmeier kommentierte schonungslos: "Ich bin froh, dass wir diese Mannschaft so schnell nicht wieder sehen müssen."

Es war die vierte Niederlage im vierten Spiel gegen Nauheim. Als hübsches Trostpflaster bescherte der Eishockey-Abend eine Niederlage des Krefelder EV daheim gegen Dortmund. Platz vier ist der Mannschaft kaum noch zu nehmen. Trotz der Niederlage steht die Tür zur Gruppenphase in dieser Saison weit offen.

Richtig lustig war der Auftritt der Füchse gestern in Nauheim freilich nicht. Die Hoffnung, mal endlich eine der Top-Truppen in der Klasse stellen zu können, hatte sich bereits nach 15 Minuten zerschlagen. Daniel Oppolzer traf zum 1:0 für die Hausherren. Ein paar Wimpernschläge und eine Hauerei unter Beteiligung von Joel Keussen und Alexander Preibisch später setzte es den nächsten Gegentreffer durch Harald Lange. Fritzmeier: "Zehn Minuten waren wir im Spiel und nach dem 0:2 war alles vorbei." Keine drei Minuten später traf Alexander Baum zum 0:3. Daniel Oppolzer (18.) verdarb mit dem 0:4 Torhüter Björn Linda endgültig den Abend. Der Keeper, der in dieser Saison nach einer stabilen Form sucht, räumte den Posten für Eddy Renkewitz.

Joel Kessen kam nach der Pause ebenfalls nicht wieder. Nach einem Check vor den Schädel im ersten Abschnitts hatte er sich einen Brummschädel zugezogen. Den Rest des Abends verbrachten die Teams damit, die Zeit von der Uhr herunterzuspielen. Die Hausherren ließen dem EVD mit harter Gangart und konsequentem Spiel keine Schimmer Hoffnung.

Zwischendurch unterhielten die Füchse die mitgereisten Fans wenigstens mit zwei Toren: Daniel Schmölz (27.) erzielte das 1:4. Nico Opree (53.) streute das 2:6 ein. Über den Ausgang der Partie wurde längst nicht mehr diskutiert. Eddy Rinke-Leitans (30., 32.), Chef der Reihe, die den EVD in die Niederlage schickte, schoss den fünften und sechsten Treffer der Nauheimer und den Pfosten traf er ebenfalls. Chris Stanley (56.) stellte den Endstand her.

(kew)