EVD fordert klassenhöheres Team aus Kassel

Eishockey : Duisburger Füchse bieten den Huskies durchaus Paroli

Eishockey Nach nur wenigen Tagen auf dem Eis unterliegen die Füchse den klassenhöheren Kassel Huskies nur mit 2:3 und bieten dabei eine gute Leistung. Beide Tore erzielt der Tscheche Pavel Pisarik

Seit dem vergangenen Sonntag stehen die Füchse auf dem Eis. Ende August.Für die Kassel Huskies wiederum beginnt die neue Spielzeit in der DEL2 bereits in zwei Wochen. Keine guten Voraussetzungen. Die Gastgeber unterlagen den klassenhöheren Hessen mit 2:3 (1:2, 0:1, 1:0), zeigten dabei aber eine gute Leistung.

Ein erstes Ausrufezeichen setzten die Füchse bereits nach 26 Sekunden. Alexander Spister passte sie auf Pavel Pisarik, der frei durch war und das frühe Premierentor der neuen Spielzeit markierte. Ohnehin machte diese Sturmreihe, die André Huebscher komplettiert, viel Dampf. Weitere Aha-Momente: Der Deutsch-Kanadier Steven Deeg scheint überhaupt nichts vom körperlosen Eishockey zu halten. Zur hörbaren Freude der Fans. Und der Finne Lasse Uusivirta stellte im ersten Spiel unter Beweis, wie wichtig er für diese Mannschaft ist.

Kassel kam bereits in der vierten Minute zum Ausgleich, als Richard Mueller in Überzahl von der blauen Linie abzog. Kurz vor Ende des ersten Drittels zog Andy Reiss von hinten ab; seinen Schuss fälschte Jens Meilleur unhaltbar ab. Kurz nach Wiederbeginn stand es schon 3:1 für Kassel. Im Nachstochern traf Tyler Gron für die Gäste (25.). Die Füchse mühten sich weiter nach Kräften, doch etwa zur Spielmitte machte sich bemerkbar, dass Kondition und Grundschnelligkeit des Zweitligisten einen Unterschied machten. Doch je mehr die Füchse unter Druck gerieten, umso mehr rückte Staudt in den Vordergrund. Der EVD-Torhüter schnappte sich in der 37. Minute einen Mueller-Schlagschuss und wehrte kurz darauf erneut in höchster Not ab. Vorbei war das Spiel deswegen aber noch nicht. Pavel Pisarik nutzte ein Zuspiel von Huebscher zum Anschluss.

Am Dienstag (19.30 Uhr) geht es mit dem Testspiel beim Zweitligisten EC Bad Nauheim weiter.

Mehr von RP ONLINE