EV Duisburg zeigt zwei Gesichter

Eishockey : EV Duisburg zeigt zwei Gesichter

Der Oberligist verliert 4:9 gegen die Hannover Scorpions, gewinnt aber 5:0 gegen die Crocodiles Hamburg.

Die Fans räumen den jungen Spielern des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg viel Kredit ein. So verziehen die Fans ihrem Team die deutliche 4:9-Niederlage bei den Hannover Scorpions am Freitag – und konnten sich am gestrigen Sonntag über einen Sieg freuen. Mit 5:0 (2:0, 3:0, 0:0) ließen die Duisburger den Crocodiles Hamburg keine Chance.

Die frühe Führung war mal wieder ein Beleg dafür, dass die vergangene Saison vorbei war, ehe sie richtig begonnen hatte. Damals fiel der Tscheche Pavel Pisarik aufgrund einer Handverletzung, die er sich in der Vorbereitungsphase zugezogen hatte, fast die komplette Saison aus. Aktuell zeigt sich: Angesichts von Übersicht, Puckbehandlung und Killerqualitäten gehört Pisarik zu den besten Ausländern der Liga. Sein Tor zur 1:0-Führung erzielte er, nachdem André Huebscher die Scheibe stark hinter dem Tor behauptet hatte.

Schon früh hätte das Spiel für die Hanseaten zu Ende sein können. Denn in der neunten Minute hatte Artur Tegkaev eine große Chance. Kurz danach lief’s besser. David Cespiva traf zum 2:0. Kurz vor der Pause schickte Hofland Alexander Spister auf die Reise, der aber frei vor Kristian scheiterte. 20 Minuten lang gaben die Crocodiles Gas, doch danach konnten die Gäste die Geschwindigkeit der Füchse nicht mehr mitgehen. Zunächst parierte EVD-Keeper Sebastian Staudt noch eine Chance, doch danach zogen die Füchse immer weiter davon. Schick war das 3:0 von Lasse Uusivirta, der um das Tor zog, wartete und das Spielgerät dann in den kurzen Winkel beförderte. Ricco Ratajczyk und Sam Verelst erhöhten auf 5:0. Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Reemt Pyka zufrieden. „Vor allem freut mich der Shutout von Sebastian Staudt“, sagte der Coach.

Tore: 1:0 (3:27) Pisarik (Huebscher, Tegkaev), 2:0 (13:41) Cespiva (Verelst, Spelleken/4-4), 3:0 (26:07) Uusivirta (Fomin, Eckl), 4:0 (28:05) Ratajczyk (Eckl, Buschmann), 5:0 (32:23) Verelst (Spister, Uusivirta/4-4).

Am Freitag beim 4:9 gegen Hannover war ein Stürmer mit Vergangenheit bei den Füchsen der Mann des Spiels. Marian Dejdar erzielte im ersten Drittel alle drei Tore. Pavel Pisarik traf dreimal für den EVD, das vierte Duisburger Tor markierte Steven Deeg.

Tore: 1:0 (3:40) Dejdar, 2:0 (8:54) Dejdar, 2:1 (13:52) Pisarik (Huebscher, Cespiva), 3:1 (16:27) Dejdar 4:1 (20:41) Schmid (5-4), 5:1 (24:31) Niddery, 6:1 (32:29) Garten, 7:1 (34:04) Blank, 8:1 (37:47) Bombis (4-5), 8:2 (39:11) Pisarik (Huebscher, Verelst), 8:3 (42:52) Pisarik (Cespiva, Uusivirta/5-4), 9:3 (57:26) Schmid, 9:4 (58:29) Deeg (Hofland, Cespiva).

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