Handball: ETuS will das Polster nicht aufbrauchen

Handball: ETuS will das Polster nicht aufbrauchen

Satte 21 Punkte haben die Regionalliga-Handballerinnen des ETuS Wedau bereits gesammelt, und sich damit ein Polster von fünf Zählern auf den ersten Abstiegsplatz "angefressen". Das Programm des Tabellen-Sechsten an den nächsten vier Spieltagen wirkt aber bedrohlich, was diesen Vorrat angeht, warten doch mit dem TuS Nettelstedt, 1. FC Köln, TuS Lintfort und der HSG Union Halle die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier. Harter Tobak also.

"Die Situation ist sehr schwierig", bilanziert ETuS-Trainer Rainer Schwartz vor dem Duell mit Nettelstedt. "Das ist eine sehr starke, erfahrene Truppe, die zudem aus dem Hinspiel etwas gutmachen möchte." Damals setzten sich die Duisburgerinnen überraschend 28:27 in Ostwestfalen durch. Obwohl der ETuS als klarer Außenseiter in die Partie geht, ist die Marschroute des Trainers klar: In den vier Spielen muss mindestens eine Überraschung gelingen, besser wären zwei Erfolge. "Wir wollen das Polster schließlich nicht aufbrauchen. Eine Überraschung in einem dieser vier Spiele wäre in jedem Fall Gold wert. Das wäre der Knaller", erklärt Schwartz sehr bildhaft, versucht bereits vor dem Anpfiff morgen die nötigen Emotionen bei seinen Schützlingen zu wecken.

Soll das Vorhaben bereits gegen den TuS gelingen, so gilt es die bärenstarke Achse Gabriela Korandova/Lena Antal zu stoppen, die dem ETuS trotz seiner starken Defensive große Kopfschmerzen bereitete. Zudem baut Schwartz darauf, dass seine Mannschaft das Tempo hoch hält, den Gegner so mürbe macht.

(RP)