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Handball: ETuS will aus der Abstiegszone

Handball : ETuS will aus der Abstiegszone

Die Oberliga-Handballerinnen des ETuS Wedau haben morgen Nachmittag eine denkbar einfache Aufgabe zu lösen. Zumindest auf dem Papier. Denn zu Gast an der Großenbaumer Allee ist der Tabellenvorletzte.

Die Oberliga-Handballerinnen des ETuS Wedau haben morgen Nachmittag eine denkbar einfache Aufgabe zu lösen. Zumindest auf dem Papier. Denn zu Gast an der Großenbaumer Allee ist der Tabellenvorletzte.

Dirk Bauerfeld nimmt die Favoritenrolle an, auf die leichte Schulter nimmt er den TB Wülfrath aber auf keinen Fall. "Wenn ich das tun würde, wäre ich ja schön blöd", sagt der Wedauer Cheftrainer: "Dass Wülfrath ganz unten steht, entspricht ganz sicher nicht ihrem Leistungsvermögen. Ich habe sie vor zwei Wochen in Walsum gesehen. Das ist eine intakte Mannschaft, die schon vielen Gegnern das Leben schwer gemacht hat." Anfang des Jahres ließ der TBW sogar mit einem Auswärtssieg beim Tabellenführer Fortuna Düsseldorf aufhorchen. "Das kommt nicht von ungefähr und sollte uns Warnung genug sein"; so Bauerfeld, der hofft, dass seine Frauen an die gute Leistung aus dem Derby anknüpfen: "Wenn uns das gelingt und wir nicht nochmal sechs Siebenmeter verwerfen, bin ich sehr optimistisch, dass wir den ersten Sieg in der Rückrunde landen."

Den Abstiegskampf würden die Wedauerinnen, die das Hinspiel mit 26:17 für sich entschieden, sodann wohl endgültig aus der Ferne betrachten. Um die Oberhand zu behalten, darf der ETuS den starken Rückraum der Gäste aber auf keinen Fall zur Entfaltung kommen lassen. "Auf Daria Blume, Steffi Hinnerkott und Krissi Meyer müssen wir höllisch aufpassen", weiß Bauerfeld um die Torgefahr, die das Trio ausstrahlt.

Personell ist beim ETuS Wedau alles in bester Ordnung. Abgesehen von der langzeitverletzten Jennifer Nacken sind morgen wohl wieder alle Spielerinnen einsatzbereit

(kök)