Radsport: Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Radsport : Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben

Am Wochenende gehen 2300 Radsportler bei der zwölften Auflage der 24 Stunden von Duisburg auf die Strecke. Zum zehnten Mal organisiert Skyder Promotion das Mountainbike-Rennen, das das größte seiner Art in Europa ist.

Runde Jubiläen haben selten eine "2" hinten. Doch bei den 24 Stunden von Duisburg, immerhin das größte Mountainbike-Rennen dieser Art in Europa, gibt es zwei Zählweisen. 2004 fand die Premiere statt. Damit ist das aktuelle Rennen, das am Samstag um 12 Uhr gestartet wird, das zwölfte seiner Art. "2006 haben wir die Organisation übernommen", erinnert sich Stephan Salscheider von Skyder Promotion noch bestens. Und seither wird diese Veranstaltung immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Da lässt sich das zehnte Rennen unter Skyder-Ägide doch bestens feiern.

Auch im Dunkeln geht es weiter. 2300 Teilnehmer kämpfen in 470 Teams. Foto: Lars Heidrich

Kein Wunder also, dass die Agentur aus Straßberg in Baden-Württemberg dieses Ereignis entsprechend feiern will. Denn für die vielen fleißigen Hände von Skyder steht das aktuelle Rennen im Landschaftspark Nord unter dem Motto "Work and Ride". "Das hatte ich letztes Jahr versprochen", sagt Salscheider. So wird erstmals überhaupt ein Skyder-Team in der Firmenwertung als Achterteam an den Start gehen. Der Chef selbst auch? "Da werde ich wohl nicht drum herum kommen", sagt er augenzwinkernd. "Wir machen es, so gut es geht." Denn die Organisation des Rennens steht freilich ganz vorne auf der Prioritätenliste.

Die gute Laune hält auch bei einem Blick auf die Wettervorhersage. "24 Grad am Samstag, 28 Grad am Sonntag", ließt Salscheider von seinem Handy die Wettervorhersage ab. Daher hofft der Skyder-Chef darauf, dass diesmal die vollen 24 Stunden gefahren werden können. Im vergangenen Jahr war das Rennen aufgrund eines Unwetters für rund vier Stunden unterbrochen. 2010 sorgte Starkregen dafür, dass die Fahrer vorzeitig von den Rädern mussten und die Veranstaltung abgebrochen werden musste.

Rund 2300 Teilnehmer in Achter-, Vierer- und Zweierteams sowie als Einzelfahrer werden auch in diesem Jahr wieder an den Start gehen, um den Sieger zu ermitteln, der die längste Strecke in 24 Stunden absolviert. Insgesamt sind es 470 Teams, die einen Startplatz ergattert haben - und wieder dauerte es nur Minuten, ehe die einzelnen Kategorien ausgebucht waren. "Das landet bald schon im Sekundenbereich", ist Salscheider zurecht stolz auf die Beliebtheit der 24 Stunden von Duisburg in der Mountainbike-Szene.

Rund 15 000 Besucher erwarten die Organisatoren am Wochenende. Neben dem riesigen Fahrerlager, das sich im Landschaftspark verteilt, wird es nicht nur "Speis' und Trank" geben, sondern vor allem auch wieder das bewährte Expo-Gelände, wo sich geneigte Mountainbiker mit dem neuesten Zubehör für ihren Sport versorgen können. Schon am Freitag wird es ab 17.30 Uhr auf der Bühne Live-Bands geben, die für Unterhaltung sorgen. Kukalaka, The Punge und Was wenn's regnet bestreiten am Freitagabend den Auftakt. Am Samstag an 17.15 Uhr spielen nacheinander Chris, The left Trace und Holodeck. Die Bandbreite reicht von Rock bis zum Pop und Punk. Der Eintritt zum Landschaftspark Nord ist wie immer kostenlos.

Sportlich legen die Kleinen los. Das Kids Race wird am Samstag um 10 Uhr gestartet. Um zwölf Uhr gehen die 24-Stunden-Biker auf den 8,5 Kilometer langen Kurs und sammeln Runde um Runde. Wie immer tun das einige Teams auch für Charity-Projekte, so zum Beispiel die Siemens Turbobiker, die für den "Bunten Kreis" und den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Menschen Spenden sammeln. Die Turbobiker haben auch insgesamt drei Trainingseinheiten organisiert, "die sehr gut angenommen worden sind", so Salscheider.

(RP)