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Eishockey: EV Duisburg vor dem entscheidenden Spiel in Leipzig

Eishockey : Der EV Duisburg weiß nun, wie es gegen die Icefighters geht

Am heutigen Dienstag steigt das entscheidende dritte Pre-Play-off-Spiel in Leipzig, das die Füchse am Sonntag mit einem 5:1-Sieg erzwungen haben. Der Sieger der Partie trifft auf den EC Peiting oder den EV Landshut.

Dirk Schmitz schaute sich zufrieden um. „Ja, das war ganz ordentlich“, sagte der Füchse-Trainer, nachdem seine Mannschaft am Sonntag die Icefighters Leipzig mit 5:1 besiegt hatte und dafür sorgte, dass die Pre-Play-off-Serie ins entscheidende dritte Spiel geht. Am heutigen Dienstag um 19 Uhr geht es im Leipziger Kohlrabizirkus los. Der Sieger der Partie steht im Play-off-Achtelfinale der Eis­hockey-Oberliga.

„Wir haben so begonnen, wie wir uns das schon für das erste Spiel in Leipzig vorgenommen hatten“, sagte Schmitz. „Wir haben eng am Mann gestanden, haben oft aufs Tor geschossen, wo dann auch ein Spieler für den Rebound bereit stand. So ist schließlich auch das 1:0 durch André Huebscher gefallen.“ Mit einem bärenstarken ersten Drittel, das eine 3:0-Führung brachte, hatte der EVD den Grundstein für den Sieg in Spiel zwei gelegt. Schmitz: „Den zweiten Abschnitt haben wir ordentlich begonnen, dann aber den Faden verloren. So haben wir das 1:3 selbst aufgelegt. Danach haben wir uns aber gefangen und das Spiel verdient gewonnen.“

Was der EVD nun tun muss, um auch in Leipzig zu gewinnen und damit im Play-off-Rennen zu bleiben? „Genau das gleiche wie am Sonntag“, so der Coach. Klar ist aber auch: „Leipzig war schon bei uns sehr aggressiv. In Leipzig wird das sicher noch einmal anders sein.“ Die Füchse müssen in Spiel drei die richtige Mischung finden. Einerseits wollen die Schwarz-Roten ihrem Gegner keine unnötigen Überzahlgelegenheiten schenken, andererseits geht es auch darum, Präsenz zu zeigen. „Wir haben gute Chancen. Wir haben nun gesehen, wie es gehen kann“, sagte der Coach.

Personell wird sich voraussichtlich nichts verändern. Bekanntlich ist die Saison für Lasse Uusivirta beendet. Ricco Ratajczyk fehlt immer noch krankheitsbedingt. Und auch Christoph Eckl lief in Duisburg nicht auf. „Aus disziplinarischen Gründen“, sagte Schmitz auf Nachfrage kurz und knapp. Alle drei werden auch in Leipzig nicht dabei sein. Zwar waren einige Füchse nach Spiel zwei angeschlagen, sie alle werden aber voraussichtlich auflaufen können. Leipzig muss dagegen auf Alexander Seifert verzichten, der sich nach Spielschluss eine Matchstrafe eingehandelt hatte.

Nach maximal 80 Minuten und einem möglichen Penaltyschießen wird feststehen, für wen die Saison endet und wer im Achtelfinale gen Süden reisen wird. Der Sieger dieser Partie spielt entweder gegen den EC Peiting oder den EV Landshut – das hängt von der parallelen Pre-Play-off-Serie zwischen Rostock und Erfurt ab. Gewinnt Rostock, spielen die Piranhas gegen den EV Landshut und der Sieger der Leipzig-Duisburg-Serie gegen Süd-Meister EC Peiting. Setzt sich aber Erfurt durch, treffen die Black Dragons auf Peiting und entweder Leipzig oder Duisburg auf den Altmeister aus Landshut.

Der Sieger muss aber nach Spielende noch warten, ehe klar ist, wohin die Reise geht. Denn während das Spiel in Leipzig schon um 19 Uhr beginnt, wird das erste Bully in Rostock erst um 20 Uhr gespielt.

Tore: 1:0 (8:41) Huebscher (Judt, Sanwald), 2:0 (15:02) Fomin (Huebscher, Sanwald), 3:0 (16:56) Hofland (Tegkaev, Cespiva/5-3), 3:1 (26:34) Seifert (Paavilainen, Warttig), 4:1 (50:55) Deeg (Tegkaev, Pisarik), 5:1 (56:40) Verelst (Fomin, Hofland/ENG). Strafen: Duisburg 20 + 10 (Judt), Leipzig 18 + 10 (Seifert) + Matchstrafe (Seifert). Zuschauer: 1190.

(the)