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Eishockey: EV Duisburg vor dem dritten Spiel gegen den EC Peiting

Eishockey : Der EV Duisburg will am Freitag noch ein Heimspiel haben

Die Füchse geben sich trotz eines 0:2-Rückstandes im Play-off-Achtelfinale noch nicht geschlagen. U-17-Bundesliga-Spieler Tim Schröder rückt ins Team auf. Leon Judt (Gehirnerschütterung) und Alexander Spister (Fingerbruch) fallen aus.

Der EV Duisburg hat die ersten beiden Spiele im Play-off-Achtelfinale gegen den Südmeister EC Peiting verloren. Doch Dirk Schmitz  ist auch nach dem 1:5 (0:1, 1:1, 0:3) am Sonntag in der ersten Heimpartie der Serie meilenweit davon entfernt, Trübsal zu blasen. „Ich kann nur sagen, dass mir der Job Spaß macht“, sagt der Coach, der jahrelang hervorragende Arbeit bei den Jungfüchsen geleistet hat und derzeit die großen Füchse in der Eishockey-Oberliga trainiert. „Wir haben alle ein Ziel: Wir wollen mindestens am Freitag noch einmal in Duisburg spielen.“ Urlaubsplanung? Die hat Schmitz noch nicht auf dem Schirm.

Der EV Duisburg bestreitet am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr in Peiting das dritte Spiel der Serie. Mit 1:4 und 1:5 wurden die ersten beiden Begegnungen der Best-of-Five-Serie gegen die Oberbayern verloren. „Allerdings waren beide Spiele rund 50 Minuten lang knapp. Deutlich wurde es erst am Ende“, so der Coach.

Was Peiting stark macht? „Die Mannschaft ist über Jahre gewachsen“, sagt der EVD-Trainer. „Viele Spieler sind schon lange dort, zudem wurde das Team immer wieder gezielt verstärkt.“ Laufwege, Passwege – all das ist eingespielt. Schnell, direkt, geradlinig. Das macht Peiting so gut. Schmitz: „Schließlich ist der ECP nicht ohne Grund Südmeister geworden.“

Und dennoch: „Wir sind noch drin“, sagt der EVD-Trainer. Einige Umstellungen deutet der Coach an, verrät aber nicht, wie sie aussehen sollen. Klar ist aber, dass mindestens zwei Akteure ausfallen. Leon Judt hatte sich schon in Spiel eins eine Gehirnerschütterung zugezogen. „Er klagte über Kopfschmerzen und Schwindel. Da war klar, was passiert ist“, so der Coach. Zudem hat sich Alexander Spister am Sonntag einen Fingerbruch zugezogen, als er von einem Schuss getroffen wurde.

Nun aber zahlt sich die gute Nachwuchsarbeit des EVD aus. „Wir ziehen einen Jungen aus unserer U-17-Bundesliga-Mannschaft hoch. Tim Schröder ist ein ausgesprochen zuverlässiger Spieler. Bei ihm kann man sicher sein, dass er die Aufgaben, die ihm gestellt werden, zu 100 Prozent erfüllt“, sagt Schmitz über den 17-jährigen Viersener, der in Grefrath angefangen hatte und 2014 nach Duisburg kam. In 22 Bundesliga-Spielen dieser Saison kam er auf 15 Tore und 24 Vorlagen. „Er ist nicht der Top-Scorer der Mannschaft, aber taktisch ausgesprochen verlässlich“, so Schmitz über den Defensivspieler.

Um in Peiting etwas mitzunehmen, „müssen wir schneller abschließen“, fordert der Coach. Weniger passen, mehr schießen – vereinfacht ausgedrückt. Die Pässe hingegen „müssen gerade in Überzahl sauberer kommen, um Gefahr auszustrahlen.“

Gelingt ein Sieg, geht es für die Duisburger am Freitag um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel an der Wedau weiter. Die endgültige Entscheidung würde spätestens in einer fünften Partie erneut in Peiting fallen, die am Sonntag um 18 Uhr beginnen würde.

Tore: 0:1 (14.58) Kostourek (Weyrich, Maier), 0:2 (27:38) Kostourek (Saal, Maier/5-4), 1:2 (33:49) Ratajczyk (Huebscher, Spister), 1:3 (48:54) Heger (Saal, Weyrich), 1:4 (50:54) Feuerecker (Saal, Kostourek), 1:5 (58:39) Krabbat (ENG). Strafen: Duisburg 8, Peiting 14. Zuschauer: 1704.

(the)