Eishockey: EV Duisburg schafft 3:2-Erfog in Erfurt

Eishockey : Lasse Uusivirta macht den Sieg der Füchse perfekt

Oberligist EV Duisburg gewinnt bei den Black Dragons Erfurt nach einer packenden Schlussphase mit 3:2. Lucas Eckardt ist erstmals als Backup-Torhüter dabei.

Es bleibt dabei: Vorne könnte die Ausbeute deutlich besser sein, aber in der Defensive machen die Füchse einen guten Job. So gewann der Eishockey-Oberligist EV Duisburg bei den Black Dragons Erfurt mit 3:2 (1:0, 0:0, 2:2).

Erstmals dabei war Lucas Eckardt – als Backup-Torhüter für Sebastian Staudt. Der 20-Jährige hatte bereits in der zurückliegenden Woche mit den Füchsen trainiert und dabei offenbar einen guten Eindruck hinterlassen. Seit 2014 hatte Eckardt, der im thüringischen Altenburg geboren wurde, für den Krefelder EV gespielt. Zuvor war er im Nachwuchs des ETC Crimmitschau und des ES Weißwasser aktiv. „Lucas hat mich im Training überzeugt und war sofort bereit, für uns zu spielen. Der Bitte, sein Studium weiterhin absolvieren zu können, sind wir natürlich nachgekommen“, sagt Füchse-Trainer Reemt Pyka. Etienne Renkewitz, die eigentliche Nummer zwei des EVD, hatte sich das Syndesmoseband gerissen und fällt noch lange aus. Jendrik Allendorf, als Nummer drei vorgesehen, ist inzwischen Stammkeeper beim Regionalligisten Neuwied, sodass zuletzt David Michel aus dem eigenen Nachwuchs einsprang, so aber auch nicht für die U-20- und U-17-Mannschaft spielen konnte.

Apropos Torhüter: Einige Male stand Füchse-Goalie Sebastian Staudt in Erfurt im Mittelpunkt des Geschehens. „Aber eigentlich nur, wenn wir Fehler gemacht haben“, sagte EVD-Trainer Reemt Pyka. „Denn wir hatten deutlich mehr Schüsse.“ Bei den Thüringern stand Ex-Fuchs Philip Lehr zwischen den Pfosten, der „auch einen richtig guten Job gemacht hat“, so Pyka. Im richtigen Moment schlug Steven Deeg zu. Denn in der 14. Minute traf der Deutsch-Kanadier im Powerplay zur Duisburger Führung. Nach dem Seitenwechsel hätte es allerdings auch anders laufen können, denn Christoph Ziolkowski, noch ein Ex-Fuchs, traf nur den Pfosten (22.). Es blieb lange beim 1:0, ehe Verteidiger Lasse Uusivirta einen Konter mit dem 2:0 abschloss (51.). Doch dann wurde es dramatisch: Innerhalb von 108 Sekunden glichen Oliver Kämmerer und Reto Schüpping aus, doch nur 31 Sekunden danach war Uusivirta mit dem Siegtreffer in Überzahl zur Stelle.

Tore: 0:1 (13:38) Deeg (Pisarik, Uusivirta/5-4), 0:2 (50:14) Uusivirta (Pisarik, Huebscher), 1:2 (53:15) Kämmerer (Vazan, Schüpping), 2:2 (54:58) Schüpping (Schümann), 2:3 (55:29) Uusivirta (Deeg, Tegkaev/5-4). Strafen: Erfurt 8, Duisburg 6. Zuschauer: 526.

(the)
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