Handball: Eintracht gewinnt nächstes Derby

Handball : Eintracht gewinnt nächstes Derby

Frauenhandball: Umkämpfter Erfolg gegen den VfL Rheinhausen. GSG besiegt favorisierten SSV Gartenstadt. TVA II bekommt Neuzugang aus Dortmund.

Eintracht Duisburg feierte in der Handball-Verbandsliga der Frauen den zweiten Derbysieg in Folge.

Eintracht Duisburg - VfL Rheinhausen 23:22 (10:11)

Eintracht: Frede (9/7), Linnecken, Schild (je 3), Höfer, Upietz, Rahlfs (je 2), Brock, Arend. VfL: Bing (6/1), Armbruster (5/2), Henke, Büttner (je 3), Pelzer (3/1), Tummes.

Die Eintracht ging zu Beginn mit 8:4 in Führung, ehe der VfL besser in Schwung kam und mit einer knappen Führung in die Pause ging. "Das war ein sehr umkämpftes Spiel", freute sich Eintracht-Trainer Uwe Kiel über den Erfolg im Duisburger Derby. Der Sieg der Gastgeberinnen war umso bemerkenswerter, weil die Eintracht nur einmal in der Woche zuvor trainieren konnte. "Wir hatten einen unglaublichen Krankenstand", so Kiel. Beim Stand von 14:11 agierten der VfL in 6:3-Überzahl, konnte diese Phase aber nicht ausnutzen. "Hätten wir uns hier cleverer angestellt, wäre der Drops wohl gelutscht gewesen. Allerdings muss man sagen, dass die Schiedsrichter auf beiden Seiten viele zu viele Zeitstrafen in einem fairen Spiel verteilt haben", so VfL-Coach Dirk Rahmel. So hatte die Eintracht später ebenfalls eine Überzahlsituation, in der es für die Gastgeberinnen besser lief. "Wir haben uns zu sehr mit den Schiedsrichtern beschäftigt", so Rahmel, der selbst Rot kassierte, "nachdem ich mich über eine Spielerin geärgert habe und der Schiedsrichter das auf sich bezogen hatte." Hinten raus sicherte sich die Eintracht den Erfolg, "weil wir mehr Reserven hatten. Wir hatten vier Minuten vor Schluss mit drei Toren geführt und zudem den letzten Angriff", so Kiel.

GSG Duisburg - SSV Gartenstadt 26:19 (15:9)

GSG: Stoppelkamp (7), Jensen, Quurck (je 4), Potschaske, Bogdanski (je 4/1), Höhne, Neuenhaus, Wollenberg.

Im Spiel gegen den favorisierten SSV Gartenstadt gaben die GSG-Damen eine klare Antwort auf die Niederlage der letzten Woche. Die Gastgeber gingen sofort in Führung und gaben sie bis zum Abpfiff nicht mehr ab. Regisseurin Jördis Jensen spielte mit viel Überblick und setzte ihre Mitspieler ein. Dazu stand die Großenbaumer Abwehr wieder sicher vor der sehr starken Torhüterin Natze Schuster, die einige hundertprozentige Chancen der Gartenstädter zunichtemachte. Ähnlich stark präsentierte sich Ipek Olgar in der zweiten Halbzeit im GSG-Tor. Ariane Stoppelkamp zeigte bislang ihr stärkstes Saisonspiel. "Meine Mannschaft hat eine klare Reaktion gezeigt", sagte GSG-Trainerin Sandra Stöckmann.

TV Borken - TV Aldenrade II 26:18 (12:6)

TVA: Konopek (6), Linda Klaude (5), Schulz (4), Rath (2), Julie Winstermann.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit lief es für Aldenrade nach der Pause deutlich besser. "Die Deckungs ist nicht das Problem, wohl aber die Offensive und die Laufarbeit", so Trainer Frank Meese, der sich weiterhin darüber ärgert, dass Vorgaben nicht zu 100 Prozent umgesetzt werden. Stark spielte Torhüterin Celine Winstermann. Neu im Team ist Christin Baumbach, die vom ASC Dortmund nach Aldenrade kommt.

(RP)