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Volleyball: Eine ganze Menge Potenzial

Volleyball : Eine ganze Menge Potenzial

Bei den Volleyball-Stadtmeisterschaften der Damen setzte sich die Auswahl der Freien Schwimmer I durch. Pressesprecher Claus Riedesieht der Zukunft aufgrund der Ereignisse zuversichtlich entgegen.

Am Ende waren es mal wieder die Volleyballerinnen der Freien Schwimmer I, die kurz nach dem erfolgreich gestalteten Finalspiel der diesjährigen Stadtmeisterschaften jubeln durften. Zum Abschluss der Stadtmeisterschaften, die mit zehn teilnehmenden Teams in diesem Jahr einen neuen Melderekord zu verzeichnen hatten, standen sich wie erwartet die Bezirksligisten Union Hamborn II und Freie Schwimmer I gegenüber. Während der erste Satz mit 25:18 relativ deutlich an die Freien Schwimmer ging, vergaben diese in Satz zwei bereits einen Matchball, und die Union konnte nach Sätzen noch einmal ausgleichen. Im entscheidenden dritten Spielabschnitt waren es dann die Hambornerinnen, die ihrerseits gleich vier Matchbälle nicht verwerten konnten. Nach spannenden Minuten drehten die Freien Schwimmer den Spieß schließlich erneut um und siegten mit 25:18, 25:27 und 16:14.

Riede: "Super Endspiel"

"Insgesamt haben wir hier ein tolles Turnier mit einem super Endspiel gesehen", zeigte sich Claus Riede, Pressesprecher des Volleyballkreises Duisburg, nach einem langem Tag vollends zufrieden. Die gezeigten Leistungen machten Riede Mut für die Duisburger Volleyball-Zukunft. Schließlich hat Duisburg momentan mit den beiden Endspielteilnehmern "nur" zwei Bezirksligisten als klassenhöchste Teams auf dem Markt anzubieten. "Diese haben uns hier und heute aber bewiesen, dass sie in Zukunft sicher auch in einer höheren Klasse mithalten können", so Riede.

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Auch der Teilnahmerekord bei den Damen in diesem Jahr spricht Bände. Mit dem Duisburger Volleyball geht es bergauf. Grundstein für diesen Aufwärtstrend ist nach Riede vor allem eines: Die starke Jugendarbeit in jüngster Vergangenheit. Diese trägt allmählich aber ganz offensichtlich Früchte. "Langsam aber sicher steigen immer mehr Jugendspielerinnen in den Spielbetrieb der Damen auf. Jetzt zahlt sich aus, dass in den letzten Jahren intensiv im Jugendbereich gearbeitet wurde", so Riede. Und tatsächlich, im Jugendbereich häufen sich die Erfolge. Mit der A-Jugend des Rumelner TV bestreitet am Samstag ein Duisburger Team die Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft. Mit der DJK Vierlinden und dem Skiclub Duisburg gehen in der B-Jugend außerdem zwei Mannschaften in der Oberliga auf Punktejagd.

Froh ist Claus Riede vor allem auch darüber, dass die Volleyballvereine von der sich ausbreitenden Hallenproblematik weitestgehend verschont geblieben sind. "Das betrifft die meisten Vereine glücklicherweise weniger. Das größte Problem für uns ist es immer wieder, qualifizierte Nachwuchstrainer zu finden. Hier müssen wir weiter arbeiten um den positiven Trend fortzusetzen.

Sicher sein kann sich Riede vor allem in einem Punkt: Mit der Herrenmannschaft des Rumelner TV, die momentan in der Regionalliga für Furore sorgt, hat das Duisburger Volleyball wieder ein Zugpferd. "Ganz klar das tut uns natürlich auch gut", lächelt der Pressesprecher.

(RP)