Handball: Ein gebrauchter Spieltag für den VfB und die Wölfe

Handball : Ein gebrauchter Spieltag für den VfB und die Wölfe

Handball-Regionalliga: Der VfB Homberg gerät in eigener Halle gegen den TuS Opladen unter die Räder. Die Wölfe Nordrhein verlieren beim TV Aldekerk.

In der Handball-Regionalliga verlebten beide Duisburger Teams einen unerfreulichen Samstagabend. Der VfB Homberg kassierte gegen den TuS Opladen eine 27:39-Packung. Die Wölfe Nordrhein verloren beim TV Aldekerk mit 30:34.

VfB Homberg - TuS Opladen 27:39 (13:18). Achim Schürmann war begeistert: „Ich habe ein tolles Spiel gesehen – vom TuS Opladen. Sie sind wie ein Aufstiegskandidat aufgetreten.“ Mit der Leistung seines Teams konnte der VfB-Trainer indes nicht zufrieden sein. Bis zum 11:14 (26.) leisteten die Homberger gegen den Tabellendritten gute Gegenwehr. „Dann haben wir Opladen mit einfachen Fehlern in die Karten gespielt“, haderte Schürmann. Der VfB, bei dem Mirko Szymanowicz, Domenic Gatza und Jan Roschig ihr Comeback gaben, fand zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen seine wurfgewaltigen Gäste.

„Natürlich kann man gegen Opladen verlieren, auch mit einigen Toren Differenz. Was mich aber ärgert, ist, dass wir so eine Reibe bekommen haben“, haderte Schürmann. Denn zu der Unterlegenheit im Positionsangriff gesellten sich etliche Abspielfehler.

Spätestens beim Stand von 16:25 (42.) war die Messe gelesen. Dass Abwehrspezialist Oliver von Ritter kurz darauf nach einem Foul Rot sah (44.), fiel nicht mehr ins Gewicht. „Wir haben einen gebrauchten Tag erwischt, und Opladen hat das konsequent genutzt“, befand Schürmann.

VfB: Denter, Seemann; Pagalies (7/1), Krogmann (5), Lenz (4/4), Roschig, Szymanowicz, Wink (je 3), Brunotte, Milhorst (je 1), Gatza, von Ritter, Werner.

TV Aldekerk - Wölfe Nordrhein 34:30 (15:14). Nico Biermann hat als Vertreter seines Cheftrainers Alexander Tesch einfach kein Glück. Zum zweiten Mal in dieser Saison sprang der Co-Trainer für den verhinderten Coach ein, zum zweiten Mal musste er eine Niederlage quittieren. Da war es auch nur ein schwacher Trost, dass die Wölfe die Partie im Vorfeld zum „Bonusspiel“ erklärt hatten. Dabei wäre in Aldekerk mehr möglich gewesen. „Mit 30 Toren war unsere Offensivleistung gut. Aber wir haben in der Deckung zu viele Fehler gemacht“, analysierte Biermann das Geschehen.

Die Wölfe bewegten sich mit den Gastgebern lange auf Augenhöhe. In der 36. Minute führten die Rheinhauser noch mit 19:18, in der 53. Minute waren die Gastgeber bei einem 27:29-Rückstand noch in Reichweite. Mit vier Treffern in Folge setzte sich Aldekerk dann aber bis zur 58. Minute entscheidend ab. Die Wölfe fanden kein Mittel mehr, eine Wende herbeizuführen.

Da auch Adler Königshof – wenn auch mit 28:30 knapp – beim Spitzenreiter SG Ratingen – verlor, stehen die Wölfe aufgrund des besseren Torverhältnisses weiterhin „über dem Strich“.

Wölfe: Otterbach (1. - 45.), Brysch (45. - 60.) – Yannick Kamp (7), Kryzun (7/3), Julian Kamp (5), Kirchner (4), Molsner (2), Hombrink, Rennings, Schneider, Sam Singh Toor, Kropp (je 1), Woyt.

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