Duisburger Sportschau am 29. November wieder mit attraktivem Programm

Sportschau : Die Duisburger Sportschau steigt eine Woche später

Die 41. Auflage der traditionsreichen Veranstaltung findet diesmal erst am 29. November statt. Das Programm wartet unter anderem mit einer Turnriege aus der Schweiz, vielen neuen Gesichtern und einem alten Bekannten auf.

Der Kampf um Schottland sorgt dafür, dass die Sportschau in diesem Jahr ausweichen muss. Der Höhepunkt in Duisburgs sportlichem Jahreskalender geht üblicherweise am Freitag vor dem Totensonntag im Theater am Marientor über die Bühne. Doch das dort künftig beheimatete Musical Wallace, in dem es um die Geschichte des schottischen Freiheitshelden William Wallace geht, bekommt unmittelbar nach seiner Premiere am 14. November dort erst einmal den Vorzug. Die Organisatoren beim Stadtsportbund sind aber optimistisch, dass sie auch am Ausweichtermin am Freitag, 29. November, bei der 41. Auflage der Sportschau ein volles Haus melden können.

Meister der Diabolos: Chu Chuan Ho aus Taiwan. Foto: MINKUSIMAGES

Am Programm soll dieses Vorhaben nicht scheitern. SSB-Geschäftsführer Uwe Busch und sein Mitstreiter Christoph Gehrt-Butry haben sich wieder nach potenziellen Publikumslieblingen umgeschaut und sind hoffnungsfroh, den Geschmack der Zuschauer erneut getroffen zu haben. In den vergangenen Jahren gab es für die Darbietungen regelmäßig stehende Ovationen. „Die Sportschau ist eine der besten Veranstaltungen in Duisburg“, sagt der SSB-Vorsitzende Rainer Bischoff, der überzeugt ist, dass sich daran auch diesmal nichts ändern wird.

Auf der Suche nach dem Top-Act sind die Sportschau-Macher in der Schweiz fündig geworden. Der Turnverein Wettingen reist mit seiner 40-köpfigen Riege an, die schon in vielen Ländern ihre Choreographien beim Bodenturnen und ihr Repertoire an Minitrampolin-Sprüngen gezeigt hat. „Das ist ganz klassisches Turnen“, so Gehrt-Butry.

Mystische Ästhetik verspricht das Duo Sienna. Foto: Veranstalter

Weniger klassisch als lustig präsentiert sich einer, den die Sportschau-Zuschauer schon vor vier Jahren begeistert beklatscht haben: Tobias Wegner, unterwegs als „Wall Clown“, stellt mit seiner Show im wahrsten Sinne des Wortes die Wahrnehmung auf den Kopf. „Wir wurden immer wieder gefragt, ob wir ihn wieder einladen können. Jetzt haben wir es getan“, so Uwe Busch.

Völlig verdreht: der Wall Clown in seinem Element. Foto: Eickershoff

Die meisten anderen, die auf der Bühne des TaM ihre Künste zeigen, werden dies zum ersten Mal tun – ob Chu Chuan Ho, der Taiwaner, der seine Diabolos in hohem Tempo tanzen lässt, das Duo Sienna mit zwei Absolventinnen der Staatlichen Artistenschule Berlin, die eine Darbietung von mystischer Ästhetik versprechen, der ebenfalls aus Berlin stammende Saleh Yazdani mit seiner gleichermaßen nostalgischen wie modernen Handstand-Darbietung auf einem hölzernen Schaukelpferd, die Sportakrobaten der Showgruppe „Power!“ oder Antje Pode, die mit ihren Füßen die verschiedensten Gegenstände jongliert. Bestens bekannt sind natürlich die Fliegenden Homberger, die inzwischen zu den Stammgästen gehören und ihr neues Programm zeigen. Noch mitten im Training: die Kinder der Otfried-Preußler-Schule, die wie üblich für den Start in den Abend sorgen.

Mehr von RP ONLINE