Duisburg: SV Genc Osman hat noch Personalprobleme

Fußball : SV Genc Osman hat immer noch Personalprobleme

Am Sonntag fehlen dem Landesliga-Aufsteiger wichtige Spieler. Die Lage beim DSV 1900 entspannt sich hingegen etwas.

Der erste Saisonsieg macht beim SV Genc Osman Duisburg Appetit auf mehr. Die Neumühler treffen am Sonntag um 15 Uhr an der Oberhauser Allee im Aufsteigerduell der Fußball-Landesliga auf den GSV Moers. „Wir wollen nachlegen. Wir brauchen die Punkte“, sagt Genc-Trainer Heiko Heinlein. Die Stimmung trübte sich allerdings bereits wieder ein. Der letztjährige Top-Torjäger Harun Celebi muss sich möglicherweise einer Hüftoperation unterziehen. In der Hinrunde wird er nicht mehr auflaufen. Ob es nach der Winterpause zu einem Comeback kommen wird, ist auch fraglich. Außerdem sind Salih Altin, Ahmed Can Simsek und Burak Akarca angeschlagen. Dafür kehrt aber Samed Basol nach Ablauf seiner Sperre ins Team zurück.

Heinlein erwartet einen Gegner, der aus einer gut organisierten Abwehr heraus Nadelstiche setzen will. „Die werden so spielen wie wir bei unserem Sieg in Sterkrade“, sagt der Coach. In die Karten spielt den Neumühlern, dass beim GSV mit dem gesperrten Kevin Sonneveld ein Schlüsselspieler nicht zur Verfügung steht. Die Punkte gegen den Abstieg will Genc vor allem auf der eigenen Anlage einsammeln. Der Heimvorteil hält sich angesichts magerer Zuschauerzahlen allerdings in Grenzen. „Wir sind ein junger Verein, der noch keine große Anhängerschaft hat und noch nicht fest verwurzelt ist. Das muss erst wachsen“, sagt Heinlein, der hofft, dass Genc kontinuierlich mehr Akzeptanz gewinnen wird.

Der Duisburger SV 1900 muss am Sonntag um 15.15 Uhr bei den SF Königshardt ran. Der Neuling hatte zum Saisonstart bei der SpVgg Sterkrade-Nord und Fichte Lintfort verloren, die Heimpartie gegen den GSV Moers aber mit 3:1 gewonnen. Unterschätzen will DSV-Trainer Jörg Kessen, dessen Team mit vier Punkten aus drei Spielen in die Saison gestartet ist, den Gegner auf keinen Fall: „Gegen Fichte hat Königshardt ein gutes Spiel gemacht.“

Ein Wechsel im Vergleich zur Startelf des 2:2 gegen Rellinghausen ergibt sich zwangsläufig. Yannik Schmitz hat aufgrund einer Entzündung ein Sportverbot bekommen. Zeitgleich endet aber die Sperre von Paul Ihnacho aus der Vorsaison, der damit erstmals wieder auflaufen kann. Eine gute Nachricht gab es im Fall Pierre Kanzen. Der Kapitän, der am Sonntag nach sechs Minuten verletzt ausgewechselt wurde, kann mitmachen. „Gegen Rellinghausen hatten wir zu viel Abstand zwischen den Mannschaftsteilen. Das muss besser werden.“

(D.R./the)
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