Duisburg: HSG will dieses Mal besser starten

Handball : HSG will dieses Mal besser starten

Die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen ist in der Verbandsliga mittlerweile etabliert. Nach zwei sechsten Plätzen soll es weiter nach oben gehen. Die Vorbereitung läuft aufgrund personeller Engpässe noch nicht ganz optimal.

Nach zwei sechsten Plätzen können die Handballer der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen mit Fug und Recht behaupten, sich in der Verbandsliga eingelebt und etabliert zu haben. Dennoch bleibt man auf der linken Rheinseite defensiv im Hinblick auf das Saisonziel. „Wir wollen einen besseren Start als im vergangenen Jahr erwischen und am Ende einen etwas besseren Tabellenrang als Platz sechs erzielen“, sagt Rumelns Coach Peter Wiedemann.

Der Trainer selber ist mittlerweile seit viereinhalb Jahren zurück bei seinem Heimatverein und hat nach wie vor eine hohe Motivation und viel Spaß an der Arbeit mit dem Team. Zumal er die Ruhe, die er im Verein verspürt, sehr zu schätzen weiß. Ein bisschen wehmütig schaut Wiedemann aber auf die abgelaufene Spielzeit: „Wer weiß, was nach der überragenden Vorbereitung möglich gewesen wäre, wenn wir weniger Verletzte zu beklagen gehabt hätten. Auch wenn es das für mich im Hinblick auf die neue Saison nicht einfach macht, bin ich doch irgendwie froh, dass die aktuellen Testspiele zum Teil weniger erfolgreich waren“, sagt der Coach, der versucht, etwas Positives in den fünf bis zehn schwachen Minuten der Duelle mit klassenhöheren Gegnern zu finden.

Dabei musste er in den vergangenen Wochen wechselweise immer wieder auf einzelne Spieler verzichten: „Das war nicht optimal. Ich konnte meine Wunschmannschaft noch nicht finden und aufstellen.“

Dennoch sind die Rumelner auf einem guten Weg, zumal sich das Team mit Philipp Kox, der bereits im Saisonendspurt die Rolle des Abwehrchefs übernommen hat, Fabian Schwarz und Nico Arend gut verstärkt hat. Hinzu kommt mit Sebastian Gamalski noch ein Akteur aus der Zweitvertretung, die zuletzt den Aufstieg in die Bezirksliga feiern konnte und zukünftig von Chris Oploh, Co-Trainer der Verbandsliga-Mannschaft, trainiert wird. Durch diese Verzahnung beider Teams erhofft sich der Verein eine noch bessere Anbindung des Nachwuchses an die erste Mannschaft.

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Auch für eine mögliche längere Ausfallliste sieht sich Peter Wiedemann gerüstet. Denn auch wenn Jens Schnaithmann die Handballschuhe an den Nagel gehängt hat und Torben Nepicks und Benedikt Weigt vorerst in der zweiten Mannschaft aktiv sein werden, stehen diese drei im Notfall auch noch einmal für Einsätze in der Verbandsliga zur Verfügung. „In den vergangenen Jahren ist hier schon einiges gewachsen. Ich hoffe, dass mein Team aber noch mehr zusammenwächst und die jungen Spieler ihr Potenzial immer besser abrufen können“, sagt Wiedemann. Und die Vorfreude auf die neue Saison ist groß – auch wenn der Trainer nicht seine Mannschaft, sondern die gegnerischen Teams aus Geistenbeck, Lank und Vorst an der Tabellenspitze sieht. Dafür stehen aber nach dem direkten Wiederaufstieg des TV Kapellen endlich wieder spannende Derbys auf dem Spielplan.

Die erste Saisonpartie bestreiten die Rumelner am Samstag, 8. September, um 19.30 Uhr zu Hause gegen die HSG RW/TV Oberhausen. Eine Woche später geht es dann am Sonntag um 17 Uhr zur Turnerschaft St. Tönis. Am 23. September geht es dann um 18 Uhr in heimischer Halle weiter mit der Partie gegen den SV Straelen.

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