Duisburg: HC Wölfe Nordrhein ist gegen TSV Aufderhöhe in der Favoritenrolle

Handball : Pflichtaufgabe für den HC Wölfe Nordrhein

Der Spitzenreiter der Oberliga empfängt das Schlusslicht TSV Aufderhöhe.

In der vergangenen Saison setzte der HC Wölfe Nordrhein den Start in die Handball-Regionalliga in den Sand, wurde diese Hypothek nicht mehr los und stieg ab. In der Oberliga steht das Team nun mit 7:1-Punkten an der Spitze. Trainer Thomas Molsner hofft, dass dies nun die Grundlage für eine erfolgreiche Saison ist. Im Heimspiel gegen den TSV Aufderhöhe wollen die Wölfe am Sonntag ab 17 Uhr an der Krefelder Straße den Trend fortsetzen.

Die Rollen sind klar verteilt. Die Wölfe führen die Liga an, der TSV Aufderhöhe steht mit 0:8-Punkten am Tabellenende. In der Vorbereitung auf das Spiel versäumte es Molsner nicht, seine Jungs davor zu warnen, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Der Coach erwartet zudem, dass die Mannschaft die Lektion aus dem jüngsten Heimspiel gelernt hat. Da ließen die Wölfe gegen den TV Oppum unerwartet einen Punkt liegen. Max Schwarz war unter der Woche verschnupft, steht aber zur Verfügung. So kann Molsner auf den kompletten Kader setzen.

Kreisläufer Sebastian Schneider, der seit Monaten verletzt aus dem Rennen ist, unterzog sich mittlerweile in Bremen erfolgreich einer Knieoperation. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich nicht, Schneider verließ die Hansestadt mit einer guten Nachricht. „Seine Laufbahn ist definitiv noch nicht vorbei“, sagt Molsner. Schneider schuftet derzeit in der Reha. Der Trainer will keinen Druck ausüben und ihm die Zeit geben, die er braucht. Molsner ist aber zuversichtlich, dass Schneider im Saisonverlauf bei den Wölfen noch eine Rolle spielen wird.

(D.R.)
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