Duisburg: Großes Spektakel mit alten Bekannten

Stadtsportbund : Großes Spektakel mit alten Bekannten

Vor 40 Jahren fiel der Startschuss für die Sportschau in Duisburg. Mittlerweile ist sie nicht mehr wegzudenken. Am 23. November kommen die Zuschauer im Theater am Marientor wieder voll auf ihre Kosten.

Vor 40 Jahren fing alles an. Da hatte Werner Konrad, seinerzeit Schulsportreferent der Stadt und später Vorsitzender des Stadtsportbundes, die Idee, eine Leistungsschau auf die Beine zu stellen, bei der Duisburger Schüler ihr sportliches Können präsentieren sollten. Die Schulsportschau in der Hamborner Rhein-Ruhr-Halle wurde schnell eine Institution und verlor nichts von ihrer Popularität, als das „Schul-“ wegfiel und die Sportschau übrig blieb, bei der seitdem Jahr für Jahr sportliche Künstler aus dem In- und Ausland auftreten.

Seit 2011 steigt die Veranstaltung im Theater am Marientor – und am Freitag, 23. November, erlebt sie dort ihre Jubiläumsausgabe. „Wir werden wieder ein spektakuläres Programm erleben“, sagt Rainer Bischoff.

Dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes wird es wie immer obliegen, die Sportschau mit seinem Grußwort zu eröffnen, ehe dann die mittlerweile bewährten Asli Sevindim und Bülent Aksen die Moderation übernehmen. Der Auftakt wird wie immer eine Reminiszenz an die Ursprünge der Sportschau sein. Christoph Gehrt-Butry vom SSB wird auch in diesem Jahr mit einer Schulklasse eine Darbietung einstudieren – diesmal ist es die Klasse 4a der Katholischen Grundschule Grabenstraße. „Das ist eine Klasse, die motorisch gut drauf und sehr lernbegierig ist“, so Gehrt-Butry, der jeweils mittwochs mit den Kindern trainiert.

Was dabei herauskommt? „Da entwickelt sich noch sehr viel.“ Die anderen Programmpunkte sollten mehr oder weniger feststehen. Seit dem vergangenen Jahr waren SSB-Geschäftsführer Uwe Busch und Christoph Gehrt-Butry wieder unterwegs, um nach geeigneten Akrobaten, Sportlern oder auch Experten für das komische Fach zu suchen, die das Publikum im ziemlich sicher wieder ausgebuchten TaM begeistern sollen. Dabei gab es eine Prämisse, so Busch: „Was liegt näher, als eine Gruppe zu holen, die schon unter Werner Konrad die Anfänge der Sportschau bestritten hat und so oft dabei war wie kaum jemand anderer?“ Die Rede ist von den Flying Superkids, der Formation aus dem dänischen Aarhus, die zuletzt 2012 auf der Duisburger Bühne stand und ein Garant für stehende Ovationen ist. Auch bei den weiteren Programmpunkten haben sich die Gastgeber Mühe gegeben, den Applaus des Publikums zu befeuern – beispielsweise mit der Einladung für das Duo André Leo, das mit seinem „Cyr Wheel“ eine Art gemeinsame Jagd im Rad veranstalten wird. Die Gruppe „Jonglissimo“ verrät schon mit ihrem Namen, wofür sie steht: Die vier Männer jonglieren – begleitet von außergewöhnlichen Lichteffekten. Noah Chorny hofft auch, dass ihm ein Licht aufgeht – wenn der vermeintlich betrunkene Laternenanzünder denn bis ganz nach oben klettern kann.

„Duett Complett“ bieten spektakuläre Jonglage, Akrobatik und Comedy, während „The Funky Monkeys“ auf eine Mischung aus Zirkus und Hip-Hop setzen. Nicht zu vergessen: die auch schon längst fest zum Show-Programm zählenden „Fliegenden Homberger“, die seit Jahren zu den Publikumslieblingen gehören.

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