Duisburg: EVD-Nachwuchs muss nach Wesel ausweichen

Eishockey : EVD-Nachwuchs muss nach Wesel ausweichen

Da die eigene Eisfläche an den Neusser EV vermietet ist, spielen die Teams vorerst in der Hansestadt.

Die Eltern der Eishockeyspieler bei den Jungfüchsen sind nicht glücklich. Der vergleichsweise späte Start der Eisaufbereitung hatte bereits für Unmut gesorgt. Zudem muss der Nachwuchs des EV Duisburg das Eis in den ersten beiden Wochen mit dem Neusser EV teilen. „Ja, ich weiß, dass die Neusser bei uns in Duisburg Eis gemietet haben“, sagt der EVD-Vorsitzender Stavros Avgerinos auf Nachfrage. Und das stellt den EVD vor Probleme.

„Um die Anforderungen des Sterneprogramms des Deutschen Eishockey-Bundes zu erfüllen, müssen wir eine bestimmte Zahl von Eiszeiten anbieten“, sagt Avgerinos. Um das nun erfüllen zu können, haben die Jungfüchse für einen vierstelligen Betrag Eiszeiten in Wesel angemietet. „Wir haben Jugendliche und Eltern bei uns im Verein, die aus Düsseldorf, Köln oder aus noch südlicheren Regionen stammen, sich aber den Jungfüchsen angeschlossen haben, weil wir Leistungssport anbieten.“ Durch das Ausweichen nach Wesel erhöht sich so eine Fahrt von „50 bis 60 Minuten schnell auf 120 Minuten“, sagt der EVD-Chef.

Den Unmut der Eltern darüber hat Avgerinos wahrgenommen. „Uns bleibt keine andere Wahl, als das Eis in Wesel zu mieten. Ich kann natürlich den Ärger der Eltern verstehen, auch wenn es voraussichtlich nur für zwei Wochen der Fall ist.“

Die U-17-Bundesliga-Mannschaft startet zudem früher als die übrigen Mannschaften in die Saison. „Schon am 14. oder 15. September wird die Spielzeit beginnen“, sagt Avgerinos. Bis dahin wird das Team noch zwei Testspiele bestreiten. Am 1. September um 15 Uhr trifft die U 17 auf die U 19 der Phantoms Antwerpen – und zwar in Wesel. Die zweite Vorbereitungspartie am 9. September gegen die Ratinger Ice Aliens findet dann in Duisburg statt.

(the)
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