1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg
  4. Sport

Duisburg: 18. Lichterlauf steigt am Samstag mit Corona-Hygienekonzept

Leichtathletik : Lichterläufer trotzen der Corona-Krise

Die 18. Auflage des Benefizrennens steht an diesem Samstag im Zeichen eines besonderen Hygienekonzeptes. Ab 16 Uhr gehen die Teilnehmer im Minutentakt auf die Strecke.

Das neue Konzept für den 18. Bunerts Lichterlauf macht’s möglich: Nach einem halben Jahr Pause steht wieder ein Wettkampf für die Ausdauerspezialisten an. Am Samstag, 19. September, wird das Rennen über fünf Kilometer und für die gute Sache gestartet.

Ab 16 Uhr geht es buchstäblich im Minutentakt auf die Strecke rund um die Regattabahn im Sportpark Duisburg. Erst um 17.28 Uhr machen sich dann die letzten drei der insgesamt 763 Teilnehmer auf den Weg. Start und Ziel ist auf der Kruppstraße im Sportpark. Die Rennstrecke führt traditionell entlang der Regattabahn, um deren Beleuchtung es ja auch geht.

Der Stadtsportbund Duisburg richtet zusammen mit Karsten Kruck den Benefizlauf zugunsten der Beleuchtung entlang der beliebtesten Joggingpiste in der Stadt aus. Der Erlös trägt dazu bei, die 180 Lampen entlang der Laufstrecke im Sportpark auch in diesem Winter leuchten zu lassen. Die Organisatoren sind froh, dass der Lichterlauf trotz der Corona-Pandemie über die Bühne gehen kann. Nur ein Rennen über fünf Kilometer steht auf dem Programm.

Das speziell für den Lauf entwickelte Hygienekonzept sieht vor, den Start zu entzerren. Jeweils zwischen acht und neun Läufer beginnen gemeinsam das Rennen, bevor eine Minute später der nächste Start erfolgt. Zur ersten Gruppe um 16 Uhr gehört auch Karsten Kruck, der zu den Organisatoren gehört.

Bis zum eigentlichen Start müssen die Sportler Masken tragen. Nach dem Zieleinlauf gibt es eine Flasche Wasser oder ein alkoholfreies Weizenbier. Danach gilt es sofort wieder, den Weg für die nächsten Finisher frei zu machen. Zuschauer entlang der Strecke sowie im Start- und Zielbereich sind diesmal nicht erlaubt. Nachmeldungen sind ebenfalls nicht möglich.

Christian Hengmith von Bunert Athletics hat das Konzept entwickelt: „Wir wissen, dass wir von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Disziplin verlangen. Doch wir können ihnen nach den langen Monaten der Wettkampfpause ein echtes Rennen bieten. Das gute Meldeergebnis zeigt: Viele haben darauf wirklich gewartet.“

Uwe Busch, Geschäftsführer des SSB, sagt: „Wir brauchen 20.000 Euro, um die laufenden Kosten für die Beleuchtung zu finanzieren. Bei einer Startgebühr von 14 Euro kommt dieses Geld in diesem Jahr durch den Lichterlauf sicher nicht rein. Unser Ziel war es, den Teilnehmern zu zeigen: Trotz Corona geht was, und wir machen das möglich.“ Unabhängig von einer Teilnahme am Rennen sind jederzeit Spenden für die Beleuchtung möglich.

Auch dieses Jahr verlosen die Veranstalter gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Duisburg-Sport zwei Laternenpatenschaften. Die Startnummer wird zum Lichterlos. Die Gewinner können dann für ein Jahr im Schein ihrer ganz persönlichen Leuchte laufen.

(RP)