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Wasserball: DSV 98 fordert Plauen zum Abstiegsduell

Wasserball : DSV 98 fordert Plauen zum Abstiegsduell

Die Wasserballer des Duisburger SV 98 haben heute (15.30 Uhr) eine richtungsweisende Partie vor der Brust. Zum Abschluss seiner Heimspielserie trifft der Altmeister auf den SVV Plauen.

Der Aufsteiger aus dem Vogtland liegt in der Bundesliga-Hauptrunde B als Sechster zurzeit einen Platz vor den 98ern und würde später in den Abstiegsspielen Heimrecht genießen. Freilich, das Blatt kann sich binnen 32 Spielminuten wenden. Behält der DSV die Oberhand, zieht er in der Tabelle an seinen Gästen und sehr wahrscheinlich auch am fünftplatzierten SC Neustadt (zu Gast in Potsdam) vorbei.

Der Weg zum fünften Saisonsieg dürfte jedoch steinig werden. Denn die Plauener haben sich im Oberhaus weitaus besser akklimatisiert als Mitaufsteiger Fulda. Jüngst ließ die Mannschaft von Jörg Neubauer mit Punktgewinnen in Wedding (8:7) und gegen Spitzenreiter Potsdam (7:7) aufhorchen. Von den anfänglichen Schwierigkeiten ist nicht mehr viel zu sehen. "Plauen präsentiert sich zurzeit in einer hervorragenden Form", sagt 98-Coach Sorin Jianu, der um die Stärke des Widersachers weiß: "Sie bestechen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und ihren Kampfgeist und werden mit viel Selbstbewusstsein anreisen."

Im Hinspiel legte der DSV im Stadtbad Plauen ersatzgeschwächt eine Punktlandung hin. Centerspieler Raul Diakon erzielte mit der Schlusssirene den 10:9-Siegtreffer.

Das zweite Aufeinandertreffen dürfte einen ähnlich spannenden Verlauf nehmen. Aufpassen müssen die 98er vor allem auf Peter Karteszi. Der ungarische Linkshänder hat mit bislang 23 Treffern maßgeblichen Anteil an der starken Plauener Zwischenbilanz. Zudem drücken Alexander Fritsch und Routinier Stefan Roßner dem SVV-Spiel ihren Stempel auf. "Wir müssen konzentriert zu Werke gehen, um uns diese wichtigen Punkte zu sichern", so Jianu, dessen Team zuletzt ansprechende Leistungen darbot. In der Meisterschaft hielten Käptitän Janzen und seine Mitspieler den SV Weiden souverän auf Distanz, im Pokal-Viertelfinale zogen sie sich gegen Bayer Uerdingen sehr achtbar aus der Affäre.

Personell können die 98er aller Voraussicht nach aus dem Vollen schöpfen. Die Catering-Crew verwöhnt die Gäste aus Sachsen mit Erdäpelkung und Pfanneschieter.

(kök)