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Handball: DSV 1900 erwartet Buchholz zum Derby

Handball : DSV 1900 erwartet Buchholz zum Derby

FSV Duisburg muss ausgerechnet in der englischen Woche zum Auswärtsspiel beim 1. FC Kleve.

Michael Roß nimmt es mit einem Schmunzeln. Zum Aufwärmen mal kurz zum Derby joggen? "Das wäre fast eine Überlegung wert", sagt der Trainer des Fußball-Landesligisten Viktoria Buchholz, der heute Abend (19.30 Uhr) beim nur zwei Kilometer entfernten Duisburger SV 1900 an der Düsseldorfer Straße in Wanheimerort gastiert.

Duisburger SV 1900 - Viktoria Buchholz: "Das wird ein ganz offenes Spiel. Die Chancen stehen bei 50:50", freut sich DSV-Trainer Ralf Kessen bereits auf das Lokalduell. "Wer als Sportler bei Derbys nicht motiviert ist, dem ist nicht zu helfen", sagt er - und erwartet entsprechend eine mitreißende Partie. Dabei können die Schwarz-Roten mit voller Kapelle antreten; auch Ryusei Ukita, der am Wochenende vier Tore für die Reserve erzielt hat, ist wieder mit von der Partie. "Uns stehen ja gleich zwei Derbys bevor", so Kessen, dessen Team am Sonntag ebenfalls zu Hause gegen den FSV spielen wird. "Wir sind aber zunächst einmal froh, dass wir zurück in der Spur sind", so der Coach. Denn beim 1:1 in Sonsbeck bot seine Mannschaft eine gute Leistung. "Aber auch Buchholz ist stark. Vielleicht war das Spiel gegen Repelen nach der Pause nicht so gut, aber solche Partien hatten wir auch. Wer Straelen schlägt und in Oberhausen und Niederwenigern nicht verliert, der hat was drauf."

Während der DSV den Klassenerhalt nach allem Ermessen gesichert hat, muss die Viktoria noch etwas tun. Immerhin: Buchholz kann personell etwas entspannter in die Partie gehen, da Felix von Berk nach seiner Gelbsperre wieder mit von der Partie ist. Tim Ramroth dagegen muss aufgrund seiner roten Karte noch zweimal aussetzen. "Tim fehlt uns. Dadurch geht uns seine Dynamik abhanden", so Roß. "Wir wollen gegen den DSV wieder sicherer stehen"

1. FC Kleve - FSV Duisburg: In der englischen Woche ein Auswärtsspiel im eine Stunde Fahrtzeit entfernten Kleve absolvieren zu müssen, stößt beim FSV auf sehr gedämpfte Begeisterung. "Aber man kann es halt nicht ändern. Wir fahren jetzt dorthin und wollen möglichst unbeschadet zurückkommen", sagt FSV-Trainer Denis Tahirovic, der nach dem 3:1-Sieg gegen Königshardt keine ernsthaften Abstiegssorgen mehr zu haben braucht. An der dünnen Personaldecke hat sich kaum etwas geändert; lediglich der zuletzt gelbgesperrte Ali Basaran kehrt in die Startelf zurück. Immer enger wird die Lage derweil auf der Torwartposition: Nach dem Abschied von Kurzzeit-Keeper Aleksandar Zivkovic hat sich auch der A-Jugendliche Avdullah Krasniqi abgemeldet, weshalb nun kein Ersatz mehr für den aufgerückten Talha Bayram mehr bereitsteht. Am Sonntag hätte sich Denis Tahirovic sogar selbst im Fall der Fälle die Handschuhe übergestreift. "Wir werden das diesmal anders lösen", kündigt er an.

(the/T.K)