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Lokalsport: Drei Fehler des VfB, da ist der Sieg futsch

Lokalsport : Drei Fehler des VfB, da ist der Sieg futsch

Regionalliga: Beim TV Jahn Köln-Wahn führt das Homberger Team kurz vor dem Ende mit 21:20, um dann nach drei Fehlern doch noch zu verlieren. Der HC Wölfe Nordrhein muss sich mit einem Remis gegen ART Düsseldorf begnügen.

Keinen Sieg gab es zum Jahresabschluss für die Duisburger Regionalligisten. Während der VfB Homberg ohne Punkt vom Gastspiel in Köln zurückkehrte, musste sich der HC Wölfe Nordrhein daheim mit einem Remis gegen den ART Düsseldorf begnügen.

VfB-Trainer Rüdiger Winter geht mit einigen Sorgenfalten in die Weihnachtsferien, nachdem sein Team auch in Köln-Wahn den Kürzeren zog. Foto: daniel elke

TV Jahn Köln-Wahn - VfB Homberg 24:21 (12:9). Auch zum Jahresausklang blieb der VfB sieglos. Dabei lagen die Gäste zu Spielbeginn deutlich mit 3:7 zurück. Ein Rückstand, der bis zur Pause nicht ausgebügelt werden konnte. Trotzdem gaben sich die Homberger nicht auf und zeigten erneut ihre kämpferische Einstellung. So gelang es, zwischenzeitlich mit 21:20 in Führung zu gehen. Und es gab sogar die Chance, den knappen Vorsprung auszubauen. Doch stattdessen machten die Gäste drei katastrophale Fehler, durch die der Jahn zum 24:21-Endstand kam. "Ich kann meiner Mannschaft wieder einmal keinen Vorwurf machen. Alle geben ihr Bestes. Aber am Ende reicht scheinbar die Kraft nicht mehr, wodurch dann auch die Konzentration leidet. Ich hoffe, dass uns im neuen Jahr zügig mit Kai Funke und Mirko Szymanowicz wieder die dringend nötigen Alternativen zur Verfügung stehen", so Coach Rüdiger Winter. Einen kleinen Lichtblick gab es kurz vor Weihnachten: Aaron Mertineit kam nach rund einer Viertelstunde ins Tor und hielt sein Team mehrfach in der Partie.

VfB: Jäger (1.-15.), Mertineit (16.-60.) - Krogmann (5), Hüpperling, Roschig (je 4), Niehoff (3), Wink (2), Brunotte, Hofmeister (je 1), Upietz (1/1); Gernand, Wetteborn.

HC Wölfe Nordrhein - ART Düsseldorf 22:22 (8:12).

Ob er mit der Punkteteilung leben könne? "Ich muss damit leben", sagt Wölfe-Trainer Thomas Molsner. Glücklich klang das nicht, war Molsner auch nicht: "Mit der Art und Weise, wie wir ins Spiel gegangen sind und wie wir in der ersten Halbzeit im Angriff agiert haben, kann ich nicht zufrieden sein." Eine gewisse Rolle spielte dabei auch der ehemalige Rheinhauser Keeper Jens Bothe zwischen den Düsseldorfer Pfosten. "Wir haben uns von ihm den Schneid abkaufen lassen, wenn auch teilweise auf grenzwertige Weise", so Molsner, dem "Siggis" Griffe in die psychologische Trickkiste nicht so wirklich schmeckten. Nach dem Seitenwechsel lief bei den Gastgebern vieles besser. Die Wölfe kamen schnell heran und gingen sogar mit 17:16 und 19:18 in Führung. Doch die finanziell arg gebeutelten Gäste blieben dran und schafften ihrerseits wieder die Wende zum 21:22, ehe die Rheinhauser wenigstens noch einen Punkt retteten. "Wenn wir von Anfang an vernünftig aufgetreten wären, hätten wir sicher gewonnen", so Thomas Molsner, der die Lehren aus diesem Spiel seiner Mannschaft bei den zwei ausstehenden Terminen des Jahres noch einmal näherbringen will: heute beim Gang über den Weihnachtsmarkt und morgen beim lockeren letzten Training mit anschließendem Grillen.

Wölfe: Brysch - Huesmann (8), Grunden (4), van Deventer, Plaumann (je 3), Molsner, Yannick Kamp, Schneider, Kirchner (je 1), Tesch, Wolfhagen, Julian Kamp.

(RP)