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Lokalsport: Doppelpack für Team Rüddel Racing

Lokalsport : Doppelpack für Team Rüddel Racing

Robert Rüddel zieht Bilanz: "Wir sind mit der Saison zufrieden, denn wir haben fast alles gewonnen." Nur für Kreuer lief es nicht nach Plan.

Auch beim letzten Rennen der FHR HTGT um die Dunlop-Trophy auf dem Nürburgring bei der ADAC- Westfalen-Trophy konnte das Team Rüddel Racing vom AMC Duisburg überzeugen. Mit Mike Stursberg und Sebastian Glaser setzte das Duisburger Team zwei Ford Escort RS 1600 ein. Im Rennen auf der Grand-Prix -Strecke über die Distanz von einer Stunde überquerte Mike Stursberg auf Platz zwei die Ziellinie gefolgt vom Teamkollegen Sebastian Glaser, nur geschlagen vom leistungsstärkeren Ford GT 40.

In der Klasse belegten sie die ersten beiden Plätze. Der Meistertitel in der FHR HTGT um die Dunlop- Trophy und der DMSB-Historic-Meisterschaft 2017 ging an das Rüddel Racing Team mit Mike Stursberg und Heinz Schmersal. Auch im zweiten Einsatz bei dem Dunlop-FHR-Langstreckencup auf dem Nürburgring überzeugte das Hochfelder Team.

Hier bestritt Mike Stursberg das Rennen über zwei Stunden auf der legendären Nordschleife. Im Starterfeld von 40 Rennboliden überquerte Stursberg im Ford Escort RS 1600 mit über zwei Minuten Vorsprung die Ziellinie, gefolgt vom Porsche 911 S/R und Ford GT 40. In der Meisterschaft der FHR belegten die Duisburger den sechsten Gesamtplatz und in der Klasse beendeten sie die Saison auf Platz zwei, mit knapp 0,22 Punkten Rückstand auf das Team Romeoracing mit den Alfa Romeo GT-AM.

Robert Rüddel zog in der Eifel eine positive Bilanz: "Wir sind mit der Saison zufrieden, denn wir haben fast alles gewonnen, dafür haben wir auch hart gearbeitet. Beim Langstreckencup fehlte nur eine Winzigkeit und wir hätten auch dort den Titel in der Klassenwertung geholt. Dennoch sind wir mit den Ergebnissen zufrieden und freuen uns, zwei Meistertitel nach Duisburg geholt zu haben." Rüddel blickte im Moment des Triumphes bereits nach vorne: "Jetzt werden wir es ein wenig ruhiger angehen lassen, aber in ein paar Wochen werden wir uns auf die neue Saison vorbereiten, denn dann sind wir die Gejagten."

Mit Johannes Georg Kreuer war ein weiterer Pilot des AMC Duisburg am Start. Mit dem Donkervoort D8R startete er in der STT (Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup). Im ersten Rennen auf der Grand-Prix-Strecke belegte er den zweiten Platz - bedingt durch eine defekte Schaltwippe, die ihn zwang, sieben Runden nur im dritten Gang fahren zu müssen. Im zweiten Rennen musste er mit einer defekten Hinterachse nach neun Runden aufgeben. Dennoch konnte sich der Duisburger den Gesamtsieg in der Classic-Wertung sichern.

Johannes Georg Kreuer hätte im letzten Rennen gerne erfolgreicher abgeschnitten: "Das war nicht unser Wochenende. Im ersten Rennen bleibt die Schaltwippe hängen. Das kostete uns den Klassensieg kostete. Im zweiten Lauf gab es dann Probleme mit der Hinterachse. Wir müssen jetzt mal prüfen woran es lag. Erfreulich ist der Titel in der Classic-Wertung."

(TSP)