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Handball: Doktor macht den Unterschied

Handball : Doktor macht den Unterschied

Die Oberliga-Handballerinnen des TV Aldenrade haben im Derby gegen den ETuS Wedau ihre weiße Weste verteidigt. Großen Anteil am 24:18-Erfolg des Spitzenreiters hatte Torhüterin Manuela Doktor.

Ein Leckerbissen war das Duisburger Handball-Derby in der Frauen-Oberliga zwischen dem ETuS Wedau und dem TV Aldenrade keineswegs. "Man muss ganz klar sagen, dass das Ganze vor allem in weiten Teilen der ersten Halbzeit Landesliga-Niveau hatte", befand ETuS-Trainer Dirk Bauerfeld nach dem Duell mit dem Spitzenreiter aus Walsum.

In der ersten Viertelstunde neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Die Folge: Gerade einmal drei Tore konnten die Zuschauer in diesem Zeitraum bejubeln. "Wir lagen mit 1:2 hinten, hatten aber zahlreiche Chancen, in Führung zu gehen. Letztlich hat Manuela Doktor den Unterschied gemacht. Sie hat eine unheimlich gute Partie abgeliefert", zollte Bauerfeld der Aldenrader Torfrau seinen Respekt.

In der Folge nutzte der bislang ungeschlagene Spitzenreiter die mangelnde Wedauer Chancenverwertung eiskalt aus. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Walsumerinnen eine 8:4-Führung. Im zweiten Durchgang konnten die Wedauerinnen den Anschluss an den Tabellenführer immer wieder herstellen und zwischenzeitlich bis auf ein Tor herankommen. Aber in den entscheidenden Phasen war es dann doch immer wieder Manuela Doktor, die gegen die ETuS-Angreiferinnen die Oberhand behielt. Das Ende vom Lied: Nach 60 Minuten setzte sich der TV Aldenrade schließlich mit 24:18 durch und behält weiter seine blütenweiße Weste. Mit zehn Siegen aus zehn Partien stehen die Walsummerinnen unangefochten an der Tabellenspitze.

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ETuS-Tore: Pusch (6), Feldmann (3), Drücker (3), Wussow (3), B. Reuter (1), M. Reuter (1), Szymannowicz (1).

TVA-Tore:

Gar nichts wollte den Damen des VfL Rheinhausen in der ersten Halbzeit gegen den TuS Treudeutsch Lank gelingen. "Wir haben den Beginn verschlafen und lagen zur Pause 10:17 hinten", so Trainer Dirk Rahmel. Danach fanden seine Damen besser ins Spiel und stellten zwischenzeitlich sogar den Anschluss wieder her. Die größte Chance zum Ausgleich bot sich dem VfL in Form eines Siebenmeters, der aber nicht zum Erfolg führen sollte. Schließlich stand eine 21:26-Niederlage zu Buche.

VfL-Tore: Pelzer (4), Traute (4), Beyer (4), Gensch (3), Henke (1), Nett (1), Lang (3), Ludwig (1).

(tob)